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In der Weinwirtschaft-Liste 2011 der 100 erfolgreichsten Weine auf dem deutschen Markt wurde der Brolio Chianti Classico DOCG des Jahrgangs 2009 nicht nur als bester italienischer Rotwein ausgezeichnet, sondern erlangte in der Kategorie Rotwein gesamt sogar den 2. Platz! Der Barone erscheint nun höchstpersönlich auf der ProWein in diesem Jahr.

Wir hatten bereits im Juni des vergangenen Jahres über das Weingut Ricasoli berichtet, nachdem wir auf einer Toskanareise direkt vor Ort uns einen Eindruck von den Ricasolis machen konnten. Und waren begeistert.

Die toskanische Weindynastie Ricasoli ist seit 1141 eng mit dem Weinbau und dem Familienweingut Castello di Brolio in Chianti verbunden. Bettino Ricasoli, Vorfahre von Francesco Ricasoli dem heutigen Leiter des Weingutes, gilt gar als „Erfinder“ des Chianti Classico im 19. Jahrhundert. Seit 17 Jahren versuchen Francesco Ricasoli und sein Team dem Geheimnis des „Terroirs“ auf Basis von Daten über Bodenbeschaffenheit, Exposition, Wasserströme und Wachstumsprozesse auf den Grund zu gehen. Ebenso werden Klonselektionen von alten Rebbeständen vorgenommen und untersucht. Das Resultat sind Weine von enormer Dichte und Finesse, jeder Einzelne überrascht mit einer eigenständigen Persönlichkeit.
Barone Francesco Ricasoli wird persönlich auf der Messe anwesend sein, und einige seiner bestbewerteten sowie aktuellen Weine wie Brolio, Rocca Guicciarda, Albia oder Torricella vorzustellen. Der Besuch des Messestandes ist für Italienfans ein absolutes Muss!

Und noch einmal geht es in die Toskana. NachTraiana. Das besondere an dieser Entdeckung der Toskana-Reihe ist, dass der Wein – wieder ein klassischer Chianti – aus biologischem Anbau stammt. Vom Weingut Fattoria La Traiana.

Dieser traditionsreiche Betrieb liegt im Vald’Arno Tal im gleichnamigen Ortsteil Terranuova Bracciolini zwischen Florenz und Arezzo.


Als in Italien die EU-Ökoverordnung eingeführt wurde, erhielt der Betrieb das Zertifikat für den biologischen Anbau. An der Bewirtschaftung der Weinberge änderte das allerdings wenig, da die Familie Gigante, die Besitzer der Fattoria, die sich schon seit Jahrhunderten mit Weinbau beschäftigen, auch schon immer auf den Einklang zwischen Tradition, Natur und Mensch Wert gelegt haben.

Die Rebberge umfassen rund 65 Hektar, wovon 35 Hektar dem Chianti DOCG-Anbaugebiet zugerechnet werden. Teilweise sind Rebberge und Rebstöcke schon 40 Jahre alt. Die meisten Anbauflächen, vor allem die für den Chianti La Traiana Superiore DOCG, sind klassische Hanglagen mit Südost-Ausrichtung.


Kommen wir zum Wein. Wie bereits erwähnt, geht es um den Chianti Superiore aus dem Jahr 2005. Das Klima war in diesem Jahr günstig und ausgeglichen. Die Gegend um das Vald’Arno Tal wurde von den verheerenden Sommerregen, die es in diesem Jahr in der Toskana gab, weitgehend verschont. Die Trauben wurden von Hand gelesen und noch im Weinberg sortiert. Ende September war die Weinlese beendet. Für den Chianti Superiore wurden ca 90% Sangiovese verwendet, dazu weitere typisch toskanische Rotweinrebsorten. Ein Teil des Weines ist für ca. ein halbes Jahr in zwei Jahre alten Barriques gereift. Anschließend wurde der im Barrique ausgebaute Teil mit dem restlichen Wein in Stahltanks verschnitten und abgefüllt. Der Flaschenausbau dauerte mindestens weitere 3 Monate.

Farbe: Intensives rubinrot das ins Violette läuft.

Bouquet: In die Nase steigt der Duft von Johannisbeeren, der für Sangiovese typische Duft von Sauerkirschen, Waldbeeren. Eine leicht bumige Note und Kräuteraromen sind zu erkennen.

Geschmack:  Am Gaumen entfaltet sich der Chianti Superiore weich und ausgeglichen mit sanften Tanninen sowie einem aromatischen Abgang.

Speiseempfehlung:  Zu Fleich oder Pasta mit dunklen Soßen. Als Trinktemperatur sind 18 Grad optimal.

Fazit: Ein super Chianti aus biologischem Anbau. Klare Empfehlung- allerdings schwer oder gar nicht erhältlich in Deutschland. Deshalb: bei der nächsten Toskana Reise einfach mal weniger Gepäck mitnehmen und den Kofferraum mit Wein beladen!

Wie bereits angekündigt, wollen wir noch die ein oder andere Entdeckung der letzten Toskanareise hier besprechen. In dieser Reihe darf natürlich nicht der Besuch des Weingutes Barone Ricasoli fehlen.
Die berühmte Adelsfamilie in der Toskana betreibt schon seit über 700 Jahren Weinbau und zählt damit zu den ältesten Weingütern der Welt.

Baron Bettino Ricasoli (1809-1180) erbte um 1830 das vernachlässigte Familiengut Castello di Brolio im Herzen des Chianti Classico und begann in großem Stil, den Weinbau zu reformieren. Er besuchte Frankreich und Deutschland, studierte dort intensiv den Weinbau und importierte zahlreiche Rebsorten in die Toskana. Baron Bettino Ricasoli – so erzählt man – war es auch, der 1872 das „Rezept“ für die Rebsortenzusammenstellung des klassischen Chianti entwickelt hat, das fast 100 Jahre später auch als Grundlage für die Definition der DOC- Bestimmungen diente. Das moderne Chianti-Rezept hat sich seitdem aber entscheidend geändert. In den 60er-Jahren war Ricasoli einige Jahre in Händen des internationalen Konzerns Seagram, was zwar zu einer exorbitanten Ausweitung der Produktion führte, sich aber kontraproduktiv auf Qualität und Image ausgewirkt hat. 1990 wurde Ricasoli vom australischen Unternehmen Hardy gekauft. Nach einigen bewegten Jahren hat Barone Francesco Ricasoli mit Beteiligung von Freunden den alten Familienbesitz zurückgekauft. Seit 1993 ist die berühmte Weinkellerei aus Gaiole also endlich wieder im Besitz der Familie Ricasoli selbst. In 32. Generation zeichnet Barone Francesco Ricasoli für die Geschicke des Hauses verantwortlich. Mit welchem Erfolg er dies tut, zeigen die Auszeichnungen, die Barone Ricasoli seither regelmäßig einfährt.


Von rund 1.200 Hektar Landbesitz der Ricasolis, die fast komplett in der Gemeinde Gaiole liegen, sind 230 Hektar Weinberge. Auf mehr als 150 Hektar wird Sangiovese angebaut. Der Rest ist mit Cabernet Sauvignon, Canaiolo Nero, Chardonnay, Malvasia del Chianti und Merlot kultiviert. Einer der Hauptweine ist der Barone Ricasoli Brolio Chianti Classico DOCG um den es gleich auch gehen soll.

Vorab noch ein Wort zum Castello selbst. Das Castello ist durchaus einen Besuch Wert, auch wenn es inzwischen kein Geheimtipp mehr ist. Das Castello Brolio und seine Mitarbeiter sind gut vorbereitet auf Gäste, ein großer Showroom lädt zum verkosten ein und natürlich können sämtliche Produkte vor Ort auch gekauft werden. Nicht nur Wein, auch Olivenöl wird in erstklassiger Qualität von Ricasoli hergestellt und kann hier verkostet werden. Genauso wie sämtliche Weine und Grappas die Ricasoli im Sortiment hat. Ein Ausflug zum Castello di Brolio lohnt sich schon wegen der schönen Umgebung und dem 250 Hektar großen Schlossgarten, der zu Spaziergängen einlädt. Wer also im Chianti unterwegs und mobil ist, dem sei der Besuch des Castellos durchaus empfohlen.

Nun also zum Wein, dem Brolio Chianti Classico 2008 DOCG von Barone Ricasoli. Dieser Wein wird gekeltert aus 90% Sangiovese, 10% Merlot & Canaiolo und reift 9 Monate im Holzfass.

Farbe:
Dunkle, rubinrote, funkelnde Farbe.

Bouquet:
Der 2008er Brolio Chianti Classico DOCG besticht durch Düfte von Veilchen und roten Früchten und Lakritz.

Geschmack:
Saftig, reichhaltig und sehr elegant, fruchtige Aromenfülle mit würzigen und Röstnoten des Holzes. Weiche Tannine. Grandioses Finale.

Speiseempfehlung

Rindfleisch – kurz gebraten, z.B. Rumpsteak, Filetsteak. Kalbfleisch – kurz gebraten, z.B. Kalbsrückensteak oder Kalbsfilet. Lamm – gebraten, z.B. Lammrücken, Lammcarree oder Lammfilet.

Fazit:

Ein Klassiker unter den Chiantis von einem der bekanntesten, besten und ältesten Chiantiproduzenten in Italien. Der Wein hat das Potenzial weitere 5-8 Jahre in der Flasche zu verbringen oder darf bereits in jungen Jahren ins Glas kommen.

Der im Folgenden besprochene Wein ist eine Entdeckung der letzten Toskana-Reise. Das Weingut von Riccardo Rossi liegt in der Nähe von Arezzo und ist gar nicht so leicht zu finden. Auf der Straße in Richtung San Giustino Terranuova weist noch ein Schild den Weg in Richtung „Agriturismo Villa Romignano“. Dann endet die Beschilderung aber und es geht über Feld- und Schotterwege ins Gelände. Irgendwann erscheint, prächtig auf einem Hügel gelegen, auf einer Höhe von 280 m, tatsächlich ein Haus – die Villa Romignano. Das Weingut um die Villa Romignano beläuft sich auf ca. 30 Hektar. Auf tonhaltigen, mit Sand durchsetzten Weinbergböden in Südlage wachsen hier die Trauben für die Weine von Riccardo Rossi.
Das prachtvolle Herrenhaus und eine ehemalige Scheune wurden im Jahr 2003 sorgfältig restauriert und zu zwei Ferienhäusern umgestaltet. Auf dem Areal gibt es zwei weitere Häuser: im einen wohnt die Besitzerfamilie Rossi, im anderen wohnen Angestellte des Landguts. In einem weiteren, eigens hergerichteten Gebäude werden auf Wunsch Weinproben und Abendessen mit traditioneller toskanischer Küche angeboten.


Als wir die die 500m lange Schotterauffahrt zu Fuß gemeistert hatten, läuft uns zufällig der Besitzer des Weingutes – Riccardo Rossi – über den Weg. Es ist Mittwoch-Nachmittag und Herr Rossi befindet sich gerade mitten bei der Arbeit und ist auf dem Weg in seinen Weinkeller. Trotzdem lässt er sich nicht lange bitten, und bietet uns auf Nachfrage an, dass wir einige Weine verkosten können. Authentischer kann ich mir eine Weinverkostung direkt beim Erzeuger in der Toskana nicht vorstellen: der Weingutsbesitzer steht in Gummistiefeln und voller Arbeitsmontur mit uns im dafür hergerichteten Verkostungsraum und stellt uns seine Weine vor. Außerdem ist Riccardo Rossi die Freundlichkeit in Person. Die Leidenschaft mit der er von seinen Weinen und seinem Weingut erzählt ist beeindruckend. Man spürt, dass unser Gesprächspartner mit Herz und Seele Weinerzeuger ist!
Zum Wein. Der Romignano Rosso di Rossi IGT ist ein Chianti IGT der rein ökologisch hauptsächlich aus Sangiovese gekeltert wird. Es handelt sich also um einen Biowein. IGT steht für Indicazione Geografica Tipica. Unter dieser Bezeichnung findet sich in Italien ein breites Spektrum von belanglosen Weinen bis hin zu höchstwertigen Weinen, denen eine DOC oder DOCG-Klassifizierung zum Beispiel deshalb verwehrt bleibt, weil sie aus anderen als den hierfür vorgeschriebenen Trauben gekeltert sind. Im Fall des Romignano Rosso di Rossi ist es so, dass der Weinberg aus dem die Trauben stammen schlicht und ergreifend nicht einem DOC-Gebiet zugeordnet ist obwohl er vielleicht bessere Trauben liefert, als der nebenan liegende Weinberg, der als DOC-Gebiet deklariert ist. Und genau das ist der Fall. In einer angrenzenden Fläche erntet Riccardo Rossi die Trauben für einen Chianti geringerer Qualität aber mit der Deklarierung DOCG.
Beim Rosso di Rossi sieht man schon im Glas, dass es sich um einen tollen Wein handelt. Die Farbe: Tiefes rubinrot. Schöne Schlieren zieht dieser Rotwein beim Schwenken im Glas. Der Duft: Aromen wie Kirschlikör, dunkle Beeren, Blaubeeren und ein Hauch Vanille. Der Geschmack: Angenehme und zurückhaltende Tannine. Ausgewogen. 13,5% Alkohol machen sich bemerkbar. Man kann die kerngesunden Trauben aus Weinbergen mit geringem Ertrag förmlich schmecken. Ein dichter körperreicher Wein. Die 12 Monate, die der Romignano Rosso di Rossi im Barrique ausgebaut wurde, nimmt man durch dezenten Holzgeschmack wahr.
Fazit: Ein sehr schöner Wein und eine absolute Empfehlung für Freunde des anspruchsvollen Chiantis. Schade nur, dass dieser Wein in Deutschland nicht erhältlich ist. Herr Rossi hat uns erzählt, bisher interessieren sich die deutschen Weingroßhändler nur für seinen Einstiegs-Chianti. Der ist eben günstiger – trotz DOCG-Auszeichnung – kommt aber an den Romignano Rosso di Rossi nicht heran. Kein Problem für mich: ich habe ein paar Flaschen aus der Toskana mitgebracht. Die schlummern im Keller und warten darauf, geöffnet zu werden. Bleibt nur zu hoffen, dass der Vorrat bis zum nächsten Toskana-Ausflug ausreicht.

Einen, wie ich finde, besonderen Rotwein möchte ich heute vorstellen. Den Le Bocce Il Paladino Rosso Toscano. Die Weine aus der Le Bocce Familie – es gibt den Le Bocce Chianti Classico, den Le Bocce Chianti Classico Riserva und den Le Bocce Il Paladino Rosso, kommen aus Italien, genauer gesagt aus der Toskana. Der Il Paladino Rosso ist für mich der Star bei Le Bocce. Und speziell der 2005er ist sehr gut gelungen. Im Gegensatz zu seinen o.g. Chianti-Brüdern, die mit dem Gütesiegel DOCG – Denominazione di Origine Controllata e Garantita, versehen sind, handelt es sich beim Il Paladino um einen Wein mit dem Qualitätssiegel IGT. IGT steht für Indicazione Geografica Tipica und ist in Italien die Bezeichnung für einen Wein, der aus einem bestimmten Anbaubaugebiet stammt. Zugelassen sind nur bestimmte Rebsorten, der Hektarertrag ist begrenzt, ein Mindestalkoholgehalt vorgeschrieben. Die Qualitätsbezeichung wurde nach dem Vorbild des französischen Qualitätsstandards Vin de pays eingeführt. Wenn man ein Ranking der italienischen Gütesiegel aufstellen würde, rangiert die Klassifizierung IGT hinter den DOCG-Weinen, d.h. die Kriterien die es für DOCG-Weine zu erfüllen gilt, sind umfangreicher als bei IGT-Weinen. Allerdings lässt sich das so pauschal nicht wirklich beschreiben. Ich glaube, ich widme mich diesem Thema ausführlich in einem späteren Post.

Bevor ich näher auf den Wein und die Weinprobe eingehe, wie immer erst mal ein paar Worte zum Weingut. Das Weingut bzw. die Fattoria Le Bocce werden von der Familie Farina betrieben. Le Bocce liegt traumhaft und malerisch eingebettet in die toskanische Landschaft, südöstlich von Florenz, ganz in der Nähe des Dorfes Panzano, das für seine Weine und Weingüter bekannt ist. Im Sommer ist Panzano für Weinfreunde durchaus eine Reise wert – Bars, Restaurants und Enotheken säumen den kleinen Marktplatz und laden zum Verweilen ein. Panzano besitzt eine lange Weinbautradition. Namen wie Fontodi, Rampolla und La Massa sind hier beheimatet. Das Gut Le Bocce liegt in Alto Chianti in Panzano, dem letzten florentinischen Landstrich der Provinz Siena, und erstreckt sich über 70 Hektar. Ein erheblicher Teil der Fläche dient dem Weinanbau; auf dem restlichen Land werden unter anderem Oliven angebaut. Die klimatischen und geologischen Voraussetzungen für den Anbau der klassischen Chianti-Sorten sind hier optimal. Der Großteil der Hänge ist nach Südwesten ausgerichtet, die Böden sind sandig, teilweise steinig. Die Weine der Fattoria Le Bocce zählen zwar noch nicht zu den ganz großen Gewächsen des Chianti Classico, sie sind aber auf dem besten Weg.

Zum Wein: Der Le Bocce Il Paladino Rosso Toscano wird ausschliesslich aus der Rebsorte Sangiovese gekeltert. 18 Monate verbringt der Wein in Barriques.

Die Farbe: Karmin- bis ziegelrot mit hellbraunem Rand. Der Duft: Sehr schön gereifte Sangiovese-Frucht. Kischen, Kräuter, Holz, leicht rauchig – das Barrique macht sich angenehm bemerkbar. Der Geschmack: Weich und harmonisch. Würzig.  Fazit: Super Wein im Preissegment um ca. 12 Euro – klare Empfehlung! Wer auf italienische Weine mit rauchiger Note steht, liegt hier genau richtig. Viel Spaß!

Wein und Pasta. Welcher Wein passt? Eine einfache Grundregel lautet: Regional passt immer. Wenn Sie zu einem regionalen Gericht einen Wein aus der gleichen Region wählen, liegen Sie richtig. Speisen und Wein der gleichen Region verbinden die gemeinsame kulinarische Tradition sowie die gleichen klimatischen Bedingungen und können deshalb in der Regel wunderbar miteinander kombiniert werden. An diese Regel wollen wir uns auf Wein-Lese heute auch halten und probieren zur Pasta mit einer dunklen Tomatensauce und Thunfisch auch einen dunkelroten, mittelkräftigen, toskanischen Wein: den Dogajolo 2008 IGT aus der Toskana.

IGT steht für Indicazione Geografica Tipica und entspricht einer Qualitätsstufe, in die italienische Weine eingeordnet werden . Auch in Italien wird Wein gundsätzlich eingeteilt in Tafelwein und in Qualitätswein. Die einfachste Qulitätstufe ist der Vino da Tavola. Danach kommt eigentlich der IGT. In die Qualitätsstufe IGT werden sowohl einfache Weine klassifiziert als auch höchst anspruchsvolle Tropfen denen eine höhere Qualitätsstufe (z.B. DOC oder DOCG) verwehrt bleibt weil weil sie aus anderen als den hierfür vorgeschriebenen Trauben gekeltert sind. DOC (Denominacione di Origine Controllata) ist die nächsthöhere Deklarierung und die höchste amtliche Qualitätsstufei st die DOCG (Denominacione di Origine Controllata e Garantita).

Der Dogajolo kommt aus der Toskana. Das Weingut Carpineto wurde 1967 von Giovanni Sacchet und Antonio Zaccheo gegründet. Unter der Leitung von Sacchet und Zaccheo entwickelte sich Carpineto zu einem Weingut von internationalem Renommee mit zahlreichen Preisen und Anerkennungen. Die Rotweine von  Carpineto genießen heute großes Prestige. Carpineto exportiert in 60 Länder weltweit. Man produziert fast ausschliesslich Rotweine, die vor ihrer Vermarktung 3 Jahre oder länger lagern.

Der Dogajolo besteht aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon (20%) und Sangiovese – der traditionellen Rebsorte der Toskana. Ausgebaut wird er in Eichenfässern.

Die Farbe: dunkles rubinot mit violetten Tönen, mittelkräftig. Der Duft: fruchtig rote Kischen, Kräuter, leicht pfeffrig. Der Geschmack: ausgeprägte Frucht, vollmundig und weich – typisch für einen jungen Wein. Speiseempfehlung: der perfekte Begleiter zu Pasta!

Fazit: ein guter Wein im Preissegment 6-8 Euro. Man könnte sich diesen Dogajolo durchaus auch etwas teurer vorstellen – soll heissen: super Preis-/Leistungsverhältnis. Der Dogajolo passt einwandfrei zu Pasta mit dunkler Sauce und ist ein prima Jeden-Tag-Italiener!

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