Artikel-Schlagworte: „Cabernet Sauvignon“

„Kaiken“ ist eigentlich die Bezeichnung für die patagonische Wildgans. Kaiken ist aber auch der Name für einen argentinischen Wein des chilenischen Starwinzers Aurelio Monte. Als sich die Önologen von Montes auf die Suche nach geeigneten Rebflächen in Argentinien machten, landeten sie in Maipu in der Region Mendoza, einem Gebiet, das als gutes Cabernet Sauvignon Terroir bekannt ist. Auf 750 Höhenmetern gelegen, eignet sich der Boden aus Andengestein perfekt als Wärmespeicher der Feuchtigkeit schnell in unteren Schichten versickern lässt. Dadurch ist gewährleistet, dass die Reben kleine und aromaintensive Beeren entwickeln. Das Önologenteam um Aurelio Monte entschloss sich, dort einen Premium Wein zu produzieren – den Kaiken Ultra.

Für den Kaiken Ultra werden alle Trauben – übrigens ausschließlich Cabernet Sauvignon – von Hand gelesen, in die Kellerei gebracht und dort eingemaischt. Die Weine werden zu 80% für ein Jahr in Barriques aus französischer Eiche ausgebaut. Das Ergebnis ist ein hervorragender Wein.

Farbe: Der Kaiken Ultra kommt mit einer tief rubinroten Frabe ins Glas – für Cabernet Sauvignon typisch.

Bouquet: Das opulente Bouquet zeigt sich sehr von Frucht geprägt mit Aromen von Cassis, Kirschen, Brombeeren, Schokolade, Vanille, Tabak, Minze und Veilchen.

Geschmack: Am Gaumen konzentriert und samtig mit saftiger Frucht. Eine für einen neue Welt Wein typische „Marmeladigkeit“ ist nicht wegzudiskutieren. Schöne Würze und ein langer, beeindruckender Nachhall.

Speiseempfehlung: Ein Steak passt  ganz hervorragend zu diesem Wein.

Fazit: Ein kräftiger Neue Welt Wein aus Argentinien, der durch die Reinheit seiner präsenten Aromen beeindruckt. Der Montes Kaiken Ultra ist ein großer Wein mit Eleganz, vollem Körper und angenehmen Tanninen. Wer sich mit einem tiefdunklen, schweren Wein anfreunden kann und bereit ist, knapp über 10 Euro für die Flasche Wein zu investieren, dem sei der Kaiken Ultra aus Argentinien ans Herz gelegt.

Zusammenfassend: eine klare Empfehlung!

Australischer Rotwein. Wer denkt da nicht sofort an Penfolds? Eines der wohl legendärsten Weingüter der neuen Welt und Synonym für den Aufstieg des australischen Rotweins in die Weltspitze. Die Palette reicht vom einfachen Tischwein bis hin zu den größten und berühmtesten Gewächsen der Welt. Mit klangvollen Namen wie dem des Shiraz “Grange”, des klassischen “St. Henri” und des grandiosen Cabernet Sauvignon “Bin 707” avancierte Penfolds zum Star am Weinhimmel von Down Under. Ohne Penfolds und seinen berühmten Kellermeister Max Schubert hätte es die geschmackliche Revolution hin zu trockenen Weinen in Australien wohl nie gegeben. Bis Ende der 70er-Jahre hinein dominierten süße, alkoholstarke Weine die Produktion in Australien. Penfolds verfügt über eine ansehnliche Geschichte und viel Erfahrung in der Weinherstellung. Das alteingesessene Weingut wurde 1844 von dem englischen Arzt Dr. Christopher Rawson Penfold gegründet, der seinen Patienten Wein als Gesundheitstonikum empfahl. Die Reben pflanzte er in Magill, neun Kilometer von Adelaide entfernt, im Süden Australiens. Magill Estate ist heute noch Hauptsitz des Hauses. Penfolds, ist im Besitz der ältesten wurzelechten Cabernet-Sauvignon- und Shiraz-Reben auf dem Planeten. Und diese bilden noch heute die Grundlage für Spitzenweine des über 500 Hektar umfassenden Besitzes. Als eines der führenden Weingüter in der Welt gibt Penfolds in vielen Bereichen der Weinherstellung und der Vermarktung tatsächlich den Ton an. Sei es mit den exklusiven Klassikern von Penfolds, sei es mit den einfacheren Tropfen, die durch klare, saubere Aromen und ein beispielhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis bestechen. Und genau so einen wollen wir heute verkosten. Den Penfolds Shiraz Cabernet 2008.Der Wein ist mit ca. 10 Euro durchaus erschwinglich und eignet sich sowohl zu einem anspruchsvollen Essen als auch für den alltäglichen Genuss. Zu welchem Essen passt der Penfolds Shiraz Cabernet? Ideal zu dunklem Fleisch, z.B. Rind oder Wild. Aber sehr gut auch zu würzigem Käse wie Gruyere oder Emmentaler.Das Fazit: gutes Preis-/Leistungsverhältnis, ein super Allrounder der eine breite Zielgruppe anspricht. Soll heissen: der Penfolds Shiraz Cabernet 2008 ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Sowohl als Jeden-Tag-Wein als auch als Begleiter zum Essen.

Heute soll es in die neue Welt gehen – und zwar nach Kalifornien. Das Weingut Fetzer hat sich über die Landesgrenzen der USA hinaus einen Namen gemacht. Vor allem in Europa. Cabernet Sauvignon ist in Kalifornien keine Seltenheit. Im Gegenteil: die aus Bordeaux eingeführte Traube hat förmlich Karriere gemacht in den USA und wird recht häufig angebaut.Was gibt es zum Weingut Fetzer zu sagen? Fetzer war eines der ersten Weingüter die in Kalifornien sehr guten Wein produziert haben. Ursprünglich von Bernard Fetzer als Hobby gegründet, haben acht seiner Kinder den Betrieb zu einem international bekannten Weingut aufgebaut. 1992 wurde das Unternehmen verkauft. Seit dem Verkauf hat man den Einduck, dass alles deutlich stärker kommerzialisiert wurde – was sich meines Erachtens auch auf die Qualität des Weines ausgewirkt hat. Nicht unbedingt im positiven Sinne.Nun zum Wein: der Cabernet Valley Oaks ist ein klassisch amerikanischer Rotwein. Wie man ihn erwartet. Ein guter Rotwein. Das Überraschungsmoment bleibt allerdings aus. Soll heissen: tiefdunkles rot, fabintensiv. Die Aromen: schwarze Johannisbeeren, klassischer deutlich rauchiger barriqueanklang (ich würde schwer auf Chips – die kostengünstige Alternative zu teuren Eichenfässern - tippen), feinbeerig und mit angenehmen Tanninen. Wozu passt der Fetzer Cabernet Sauvignon Valley Oaks? Zu würzigen Wildschweinpasteten, geschmorten Fleischgerichten, gegrillten Lammspießen und reifem Hartkäse. Zum Beispiel.Fazit: eben ein typisch kalifornischer Cabernet Sauvignon. Wahrscheinlich wird der nächste Jahrgang die gleiche Qualität aufweisen und auch sehr, sehr ähnlich schmecken. Mit diesem Wein kauft man was man erwartet, macht also nichts falsch, erlebt allerdings auch keinen extravagante Überraschung.

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