Zum zweiten Mal findet in Nordrhein-Westfalen das Festival Sud de France statt. Ein ganzer Monat im Zeichen kulinarischer Produkte und Weine aus dem Languedoc-Roussillon, der mit einem Feuerwerk aus Veranstaltungen quer über alle Vertriebskanäle gefeiert wird.

Mit einer großen Fachverkostung im Restaurant Les Halles in Düsseldorf fällt am 12. September 2011 der Startschuss für das Festival Sud de France. Die Promotion-Kampagne der Region Languedoc-Roussillon motiviert bereits zum zweiten Mal Fachhändler, Gastronomen und Inhaber von Delikatessengeschäften Weine und Feinkostprodukte der Dachmarke Sud de France in Szene zu setzen. Die Teilnehmer führen bis Mitte Oktober zahlreiche Endverbraucher-Aktionen durch: Dabei reicht die Palette von Verkostungen über Kundenabende und Sonderangebote bis hin zu Mailings und Menüs mit Sud de France-Produkten. „Aufgrund der Händlerdichte in Nordrhein-Westfalen setzen wir erneut den Schwerpunkt auf diese Region“, erklärt Elodie Le Dréan, leitende Exportmanagerin bei Sud de France Export. „Diese Entscheidung hat sich bereits bei der Premiere im vergangenen Jahr bewährt.“


Bundesweite Unterstützung verspricht das Engagement der beiden Kaufhaus-Ketten Karstadt und Kaufhof. Zweitplatzierungen und Beiträge in den Kundenmagazinen sollen das Interesse an den Produkten aus dem Languedoc-Roussillon wecken. Während des vierwöchigen Aktionszeitraums werden den Kunden zudem an 40 Verkostungstagen in den 20 umsatzstärksten Karstadt-Filialen Sud de France-Produkte schmackhaft gemacht. Im Rahmen eines Kundenabends mit südfranzösischem Flair vermittelt die Berliner Kaufhof-Filiale die Kreativität und Vielfalt des größten zusammenhängenden Weinanbaugebiets der Welt. Auf der Lebensmittelfachmesse ANUGA, die vom 8. bis 12. Oktober 2011 in Köln stattfindet, zeigt Sud de France noch einmal große Präsenz und organisiert Spezial-Aktionen für die Restaurantpartner des Festivals. Damit endet das Festival offiziell.

Größte Parallel-Verkostung Deutschlands mit Sud de France-Weinen

Zur Nacht der guten Weine am Freitag, den 23. September 2011 plant Jacques‘ Wein-Depot in Zusammenarbeit mit der Region Languedoc-Roussillon die größte Parallel-Verkostung Deutschlands. Mit Kundenmailings macht die Fachhandelskette auf die Aktion aufmerksam und lädt zu einer per Online-Video kommentierten Verkostung ein, die in allen teilnehmenden Filialen zur gleichen Uhrzeit stattfindet. Ein Gewinnspiel rundet die Aktion ab. Als besonderen Service wird es eine Sud de France-Degustationsbox mit dem entsprechenden Informationsmaterial, Weinbeschreibungen und einem Film über die Region und ihre Produzenten geben, die die Kunden vorab in ihrer Jacques‘-Filiale und im Internet erwerben können.

Fachleute und genussorientierte Endverbraucher im Fokus

Mit der Promotionaktion soll der Bekanntheitsgrad der 2006 ins Leben gerufenen Dachmarke Sud de France bei Fachleuten und genussorientierten Endverbrauchern weiter gesteigert werden. Mittlerweile sind knapp 1.800 Lebensmittelhersteller und Weinproduzenten aus der Region vom Sud de France-Konzept überzeugt: Rund 7.000 Weine und Feinkostprodukte zählen mittlerweile zu den Sud de France-Produkten, übernehmen nach und nach das Logo und erleichtern damit dem Endverbraucher die Identifizierung der Herkunft. Neben Deutschland, dem nach wie vor wichtigsten Absatzmarkt der südfranzösischen Weinregion, fand das Festival bereits im Juni in New York statt; es folgen Aktivitäten in London, Shanghai, Peking, Hangzhou, Rio de Janeiro, São Paulo und Mexiko-Stadt.

Festival online

Der Internetauftritt  des Festivals Sud de France informiert über das Veranstaltungsprogramm der teilnehmenden Partner, gibt Tipps zu Wein-Speisen-Kombination und ermöglicht Konsumenten über eine Suchfunktion detaillierte Produktrecherchen.

Für seine Gäste nur das Beste, dachte sich Fürst Albert von Monaco bei seiner Hochzeit in dem kleinen Fürstentum an der Cote d’Azur, auf die vor wenigen Tagen ganz Europa geblickt hat. Doch das Beste kommt für den Fürsten offenbar nicht immer aus dem eigenen Land: Wein hat er nämlich offenbar aus Lanzarote und auch aus Südafrika, dem Heimatland seiner Angetrauten, liefern lassen.

Dabei hat die Region Monaco auch sehr gute Weine zu bieten – und die kann man in einem der vielen kleinen und größeren Weinläden des Fürstentums probieren. Ein ganz besonderes Erlebnis ist wohl der Besuch bei „Vira – All i Wine“. Hier handelt man nicht nur mit seltenen und wertvollen Weinen, die vor Ort auch verköstigt werden können, sondern hat sich auch auf das Entwerfen und den Bau individueller Weinkeller spezialisiert. Dabei werden nicht nur verschiedene Holzsorten, sondern auch Hightech-Materialien verarbeitet. Alles, um dem Wein ein optimales Klima zu bieten. Das Video, auf der Webseite des Ladens gibt einen ersten Einblick in das Können des monegassischen Weinladens.

Eine Weintour durch Monaco

Einmal in einem großen Casino spielen, das gehört in Monaco – genauer gesagt im Stadtteil Monte Carlo – einfach dazu. Kein Urlaub in dem Fürstentum ist vollständig, in dem man das berühmte Casino nicht zumindest von außen besichtigt hat. Wer aber für Black Jack & Co. nicht allzu viel übrig hat und sich lieber mit kulinarischen Köstlichkeiten beschäftigt, der kann sich zum Beispiel eine Weintour durch Monaco vornehmen. Folgende Stationen gehören unbedingt dazu (eine Auswahl):

Vira – All in Wine:
Dort widmet man sich nicht nur seltenen Weinen, sondern auch deren optimaler Lagerung.
Adresse: 33 Rue du Portier, Monaco 98000

The Connexion Wine Shop
Ein Weinladen der englischsprachigen Gemeinschaft in Frankreich, der einen sehr schönen und gut bestückten Online-Shop hat.
Adresse: 38 Rue Grimaldi, Monaco 98000

Temple Wine Monaco
Hier handelt man mit und verkauft seltene Weine aus verschiedenen Regionen Frankreichs und beantwortet gerne Fragen zum Sortiment.
Adresse: 31 Boulevard du Larvotto, 98000 Monaco

Monte Carlo Wines
Ob Wein, Champagner, Hochprozentiges oder Kaviar – hier wird Firmen- und Privatkunden nur das Beste geboten. 14 Quai Antoine 1er , 98000 Monaco

Wie bereits angekündigt, wollen wir noch die ein oder andere Entdeckung der letzten Toskanareise hier besprechen. In dieser Reihe darf natürlich nicht der Besuch des Weingutes Barone Ricasoli fehlen.
Die berühmte Adelsfamilie in der Toskana betreibt schon seit über 700 Jahren Weinbau und zählt damit zu den ältesten Weingütern der Welt.

Baron Bettino Ricasoli (1809-1180) erbte um 1830 das vernachlässigte Familiengut Castello di Brolio im Herzen des Chianti Classico und begann in großem Stil, den Weinbau zu reformieren. Er besuchte Frankreich und Deutschland, studierte dort intensiv den Weinbau und importierte zahlreiche Rebsorten in die Toskana. Baron Bettino Ricasoli – so erzählt man – war es auch, der 1872 das „Rezept“ für die Rebsortenzusammenstellung des klassischen Chianti entwickelt hat, das fast 100 Jahre später auch als Grundlage für die Definition der DOC- Bestimmungen diente. Das moderne Chianti-Rezept hat sich seitdem aber entscheidend geändert. In den 60er-Jahren war Ricasoli einige Jahre in Händen des internationalen Konzerns Seagram, was zwar zu einer exorbitanten Ausweitung der Produktion führte, sich aber kontraproduktiv auf Qualität und Image ausgewirkt hat. 1990 wurde Ricasoli vom australischen Unternehmen Hardy gekauft. Nach einigen bewegten Jahren hat Barone Francesco Ricasoli mit Beteiligung von Freunden den alten Familienbesitz zurückgekauft. Seit 1993 ist die berühmte Weinkellerei aus Gaiole also endlich wieder im Besitz der Familie Ricasoli selbst. In 32. Generation zeichnet Barone Francesco Ricasoli für die Geschicke des Hauses verantwortlich. Mit welchem Erfolg er dies tut, zeigen die Auszeichnungen, die Barone Ricasoli seither regelmäßig einfährt.


Von rund 1.200 Hektar Landbesitz der Ricasolis, die fast komplett in der Gemeinde Gaiole liegen, sind 230 Hektar Weinberge. Auf mehr als 150 Hektar wird Sangiovese angebaut. Der Rest ist mit Cabernet Sauvignon, Canaiolo Nero, Chardonnay, Malvasia del Chianti und Merlot kultiviert. Einer der Hauptweine ist der Barone Ricasoli Brolio Chianti Classico DOCG um den es gleich auch gehen soll.

Vorab noch ein Wort zum Castello selbst. Das Castello ist durchaus einen Besuch Wert, auch wenn es inzwischen kein Geheimtipp mehr ist. Das Castello Brolio und seine Mitarbeiter sind gut vorbereitet auf Gäste, ein großer Showroom lädt zum verkosten ein und natürlich können sämtliche Produkte vor Ort auch gekauft werden. Nicht nur Wein, auch Olivenöl wird in erstklassiger Qualität von Ricasoli hergestellt und kann hier verkostet werden. Genauso wie sämtliche Weine und Grappas die Ricasoli im Sortiment hat. Ein Ausflug zum Castello di Brolio lohnt sich schon wegen der schönen Umgebung und dem 250 Hektar großen Schlossgarten, der zu Spaziergängen einlädt. Wer also im Chianti unterwegs und mobil ist, dem sei der Besuch des Castellos durchaus empfohlen.

Nun also zum Wein, dem Brolio Chianti Classico 2008 DOCG von Barone Ricasoli. Dieser Wein wird gekeltert aus 90% Sangiovese, 10% Merlot & Canaiolo und reift 9 Monate im Holzfass.

Farbe:
Dunkle, rubinrote, funkelnde Farbe.

Bouquet:
Der 2008er Brolio Chianti Classico DOCG besticht durch Düfte von Veilchen und roten Früchten und Lakritz.

Geschmack:
Saftig, reichhaltig und sehr elegant, fruchtige Aromenfülle mit würzigen und Röstnoten des Holzes. Weiche Tannine. Grandioses Finale.

Speiseempfehlung

Rindfleisch – kurz gebraten, z.B. Rumpsteak, Filetsteak. Kalbfleisch – kurz gebraten, z.B. Kalbsrückensteak oder Kalbsfilet. Lamm – gebraten, z.B. Lammrücken, Lammcarree oder Lammfilet.

Fazit:

Ein Klassiker unter den Chiantis von einem der bekanntesten, besten und ältesten Chiantiproduzenten in Italien. Der Wein hat das Potenzial weitere 5-8 Jahre in der Flasche zu verbringen oder darf bereits in jungen Jahren ins Glas kommen.

Der Wein ” Palacio de Verano ” aus dem Jahr 2009 ist für jeden Kenner des Weines ein richtiger Genuss. Der spanische Rotwein, mit der Geschmacksrichting ” trocken ”, hat ein Alkoholgehalt von 13 % und ist bei einem Kauf bis 2015 haltbar. Er stammt aus der spanischen Anbauregion Rioja.

Sein Geschmack ist sehr verführerisch und das tiefe Violette im Glas verleiht eine Art Eleganz dieses fast schon himmlichen Rotweines. Er weißt einen Geruch wie Pflaumenmus auf, besticht durch sein hochqualitatives Design und ist bei jedem geschäftlichen oder privaten Anlass ein richtiger Hingucker. Dieser Wein hat es einfach in sich. Er hat neben einen weichen Geschmack auch ein sehr langes Aroma. Noch minutenlang nach dem Schluck, besticht er hierdurch. Der Geschmack lässt sich einfach nicht mehr so ohne weiteres aus dem Mund bekommen.

Man möchte direkt den nächsten Schluck nehmen. Der Rotwein kann zu allerlei Gerichten verwendet werden. Am meisten wird er zu einem zarten Stück Wildfleisch getrunken. Er steht im Vergleich zu anderen Weinen an erster Stelle. Dies zeigt auch der Absatz des ” Palacio de Verano ”. Sehr viele Konsumenten teilweise aus aller Welt möchten diesen Wein haben und kosten. Hier wurde ein richtig guter Tropfen in den Handel gebracht, der eigentlich durch fast nichts mehr zu überbieten ist.

Er hat die Besonderheit, dass man Ihn nicht so leicht vergessen kann, und nach jedem Schluck den nächsten Schluck trinken möchte um immer weiter das fabelhafte Aroma geniessen zu können.

Bei Hawesko zum Beispiel kostet eine Flasche Palacio de Verano 7,90 EUR. Erreicht man bei der Bestellung einen Mindestbestellwert von 50 EUR kann ebenfalls ein 20 EUR Hawesko Gutschein eingelöst werden und noch mal kräftig gespart werden.

Die Rhône zählt unumstritten zu den weltweit bedeutendsten Flüssen für den Weinbau. Die Appellation „Côtes du Rhone Village“ liegt im südlichen Abschnitt des großen Anbaugebietes, im Département Vaucluse. Nur 17 ausgewählte Dörfer dürfen ihre Weine als Côtes du Rhône Villages mit Angabe des Ortsnamens anbieten. Cairanne gehört dazu.

Die Domaine Camille Cayran – übrigens das drittgrößte Weinunternehmen der Region – führt deshalb neben einem Landwein und der Appellation Côtes du Rhône und Côtes du Rhône Villages auch verschiedene Côtes du Rhone Villages Cairanne-Weine im Programm. Nur 40 Kilometer nördlich von der Papststadt Avignon liegt die Kellerei des Maison Camille Cayran. Die Weinberge befinden sich im Norden des Vaucluse, zwischen den beiden Flüssen Aygue und Ouvèze. Ganz in der Nähe ragen die berühmten schroffen Felsspitzen des Gebirgszuges Dentelles de Montmirail und der Mont Ventoux in den Himmel. Die Nähe zum Mont Ventoux und zu Dentelles de Montmirail, kieselige Böden mit kalkhaltiger Tonerde sowie zur Sonne hin ausgerichtete Hänge schaffen fast perfekte Bedingungen für den Anbau von Weinen. Hinzu kommt ein Klima, welches gesundes und optimal ausgereiftes Lesegut begünstigt.

Die Philosophie des Maison Camille Cayran stützt sich auf drei Säulen:

Handarbeit: Die Parzellen sind kleinteilig – im Schnitt bearbeitet jeder Winzer nur neun Hektar. 80 Prozent der Parzellen werden von Hand gelesen.
Ein alter Rebstockbestand: Mehr als 70 Prozent der 1.200 Hektar umfassenden Rebfläche sind mit über 60 Jahre alten Reben bestockt; die Hälfte steht sogar unter 80-jährigen Rebstöcken!
„Agriculture Raisonnée“: Ein ähnliches Konzept wie das der integrierten Produktion, das einen umweltbewussten Umgang mit Ressourcen fordert.

Maison Camille Cayran ist ausgewiesener Rotwein-Spezialist: 84 Prozent der Produktion entfallen auf die Roten. Kellermeister Thierry Caymaris will die feminine Seite des Weins herausarbeiten, also weniger wuchtige Weine erzeugen, wie man sie sonst im Rhône-Tal häufig findet – eher elegante Tropfen. Da die Weinberge auf bis zu 276 Meter ü. NN liegen, ist stets eine gewisse Frische im Wein auszumachen.

Zum Wein: Beim La Réserve Cairanne 2009 handelt es sich um eine Cuvée die durch die Assemblage aus Grenache, Syrah, Mourvèdre und Vieux Carignan entstand. Die verwendeten Rebsorten tragen zum gesuchten Cairanne-Stil bei: Grenache Noir, Hauptbestandteil von bis zu zwei Drittel der Cuvée, bringt Frucht, Weichheit und Fülle. Syrah steuert fruchtige und florale Noten bei, aber auch Intensität und Konzentration. Struktur und Komplexität ist dem Mourvèdre zu verdanken. Die Cairanne-Rotweine sind mit ausgeprägten Kirschnoten sehr fruchtbetont, würzig und in der Regel sehr saftig.

Farbe: Sattes, tiefdunkles Rot mit violetten Reflexen.

Bouquet: Dunkle Kirschen, schwarze Johannisbeeren, etwas Pflaume, eine dezente Kräuternote, Pfeffer und Zimt.
Geschmack: Fruchtige Kirsche dominiert weiterhin, Kräuter und Tannine übernehmen. Langer Abgang. Am Gaumen zeigt sich dieser Rotwein wirklich gut strukturiert und konzentriert.

Speiseempfehlung: Zu kräftigen Gerichten, Schmorbraten, Entrecôte, zu Gegrilltem oder zu deftig würzigem Hartkäse.

Fazit: Würzig, kraftvoll aber nicht wuchtig wie viele Weine aus dem Rhône-Tal klassisch daherkommen. Es ist kein Wein der noch 20 Jahre im Keller liegen sollte – aber 5-6 Jahre hält er locker aus. Der 2009er Cairanne bietet sich für kalte Winterabende vor dem Kamin an, aber genauso gut im Sommer zum Grillen. Für Fans von kraftvollen, französischen Rhone-Weinen eine klare Empfehlung. Und bei einem Preis von 7-9 Euro erst recht.

Es ist wieder einmal so weit. Der Winter ist überstanden, der Frühling ist da und damit auch die Spargelzeit. Die richtige Gelegenheit für viele Weintrinker, auch die Weißweinzeit einzuläuten – denn die hellen Tropfen passen, leicht gekühlt, sehr gut in die warme Jahreszeit.

Spargel mit Butter und Parmesan, Spargel mit Sauce Hollandaise, mit Schinken, mit Pfannkuchen und Kochschinken, mit panierten Schnitzeln oder Spargel überbacken. Spargel kann auf vielfältige Weise zubereitet werden. Nun stellt sich also nur noch die Frage nach dem passenden Spargelwein. Warum eigentlich Spargelwein? Ist das ein Wein, den es nur in der Spargelsaison gibt? Oder der gar nur zum Spargelgericht getrunken werden darf? Nein – Spargelweine gibt es das ganze Jahr über.

Wer Spargelwein sagt, denkt an duftige, leichte und spritzige Frühlingsweine des neuen Jahrgangs – und kann schon falsch liegen. Warum? Weil in vielen Fällen körperreiche und auch gereifte Weine ein besserer Partner für das junge Gemüse sind. Eine gelungene Kombination aus Spargel und dem passenden Wein zu finden, ist eine echte Herausforderung auch für Weinprofis. Nicht die zarten Spargelaromen sind das Problem für viele Weine, sondern die latenten Bitterstoffe im Spargel. Da braucht es schon einen selbstbewussten, ausdrucksstarken Partner, der dieser Herausforderung standhält. Und ganz entscheidend sind natürlich die Zubereitungsart des Spargels und die Beilagen. Das ideale Zusammenspiel von Weinen mit verschiedenen Spargelrezepten ist komplex. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema lohnt sich aber, weil die passende Kombination aus Spargel und Wein ein perfektes Genusserlebnis bescheren kann.

Grundsätzlich gilt, durch die versteckten Bitternoten im Spargel passen milde Weißweine mit moderatem Alkoholgehalt und wenig Säure. Die Allroundempfehlung, passend zu vielen Spargelgerichten, ist der Silvaner. Eine Rebsorte, die vor allem in Rheinhessen und in Franken vinifiziert wird. Frische, blumige Aromen in Verbindung mit einer angenehmen Säure machen den Silvaner zu einem passenden Begleiter der meisten Spargelgerichte. Zu Spargel mit zerlassener Butter oder einer feinen Sauce Hollandaise passt auch ein buttriger Chardonnay aus Frankreich oder eine feine Riesling Spätlese trocken – zum Beispiel aus dem Rheingau. Auch ein Sauvignon Blanc mit Aromen, die an Holunderblüte, Salbei oder exotische Früchte erinnern oder ein Grüner Veltiner aus Österreich passen hervorragend. Da kann man sogar noch ein paar Scheiben Rauchlachs dazulegen. Außerdem hat sich in den letzten Jahren eine andere Rebsorte als Favorit passend zum Spargel herausgestellt: Der Weißburgunder – beispielsweise aus der Pfalz oder aus Baden. Der unaufdringliche Duft harmoniert fast perfekt mit dem typischen Geschmack des weißen Spargels. Auch ein Grauburgunder wäre vorstellbar. Beide können sich unterordnen ohne dabei unterzugehen – eine schöne Ergänzung zum Spargel bilden. In den meisten Fällen sind klassisch ausgebaute Varianten besser geeignet als Weine aus dem Barrique, sofern sie nicht zu jugendlich sind. Gut strukturierte Sauvignon Blancs aus warmen Lagen brillieren bei Spargel mit Vinaigrette oder pikanten Saucen. Auch ein anspruchsvoller Riesling von der Mosel oder aus dem Rheingau brauchen zum Spargel Körper, sollten aber nicht zu mineralisch sein. Wer den Spargel kombiniert mit Meeresfrüchten zubereitet, liegt richtig, wenn er als Wein dazu einen feinfruchtigen Viognier von der Rhône oder einen Picpoul Blanc aus dem Languedoc reicht. Auch ein Frühburgunder kann passend sein, wenn beispielsweise der Spargel zusammen mit gebratenem Fleisch auf den Tisch kommt. Schillerwein aus Württemberg, also ein aus Rot- und Weißweintrauben gekelterter Wein, passt ebenfalls dazu. Wenn es etwas Salzig-Pikantes wie Schinken dazu gibt, können fruchtige Weine wie ein halbtrockener Riesling oder Kerner gut damit harmonieren. Auch bei fettreichen Zutaten wie einer buttrigen Sauce kann ein Riesling, z.B. ein Plissee Riesling vom Schloss Saarstein, punkten.

Schon geografisch und topografisch bedingt kommt der Frühling im niederösterreichischen Weinviertel früher als anderswo. Doch so richtig geht es erst los, wenn die östlich von Wien gelegene Genussregion zum Wein.Tour.Opening und anschließender Weintour mit über 200 geöffneten Winzertoren entlang der Weinstraße einlädt.

Die zweitägige Weintour am 30. April und 1. Mai ist ein Streifzug durch die Genuss-Schätze des Weinviertels. Mehr als 200 Weingüter öffnen ihre Kellertüren von 14 Uhr bis 19 Uhr und die Gastronomen fahren die Spezialitäten der Region schon ab 11 Uhr auf. Im Mittelpunkt des frühlingshaften Wein-Kriteriums steht wie immer der neue Wein-Jahrgang, den es überall zu verkosten gibt. Und mit ihm der Grüne Veltliner und Weinviertler DAC, übersetzt „Districtus Austriae Controllatus“ und steht stellvertretend für eine kontrolliert österreichische Herkunftsbezeichnung. Dieser würzig-fruchtige Veltliner, auch liebevoll „Pfefferl“ genannt, ist in kürzester Zeit zu einem Markenzeichen für die neue und qualitativ hochwertige Weinkultur im Weinviertel geworden.

Der Startschuss zur Weintour Weinviertel 2011 fällt bereits am Freitag, dem 29. April mit dem Wein.Tour.Opening im Althof Retz. 22 Weinstraßen-Topwinzer präsentieren ihre besten Weine in genussvoll gelassenem Ambiente und Spitzenköche der Region servieren beim „Walk & Talk“ zehn köstliche Gerichte.

Parallel zum Wein.Tour.Opening öffnen auch zahlreiche Museen, Schlösser und Ausflugsziele im Weinviertel, sodass man die Teilnahme an der Weintour mit Kulturgenüssen ergänzen oder verlängern kann. Niederösterreich ist das Land für Genießer – und zum Genuss der Kulinarik, der Natur und der Kultur gesellt sich auch der besondere Genuss des Übernachtens. Die Genießerzimmer im Most- und Weinviertel sind die besten Adressen für Gäste, die ihren Urlaub zum Gesamtkunstwerk gestalten möchten – z.B. im Althof Retz bei einem Pauschalpreis von 235,- Euro pro Person. Buchungen unter www.weintour.at.

Die Bodega Macia Batle findet sich am Ortsausgang von Santa Maria del Cami und gestaltet sich für mallorquinische Verhältnisse recht groß und auffällig. Es ist kein Schloss, eher ein zweckmäßiger aber moderner Neubau aus hellem Sandstein, der aber die Augen eines jeden Vorbeifahrenden auf sich zieht.

Das Weingut stellt bereits seit 1856 Weine her. 1998 hat Ramon Servals i Batle die Geschäfte übernommen, modernste Installationen vorgenommen und neue Maschinen und Technologien eingeführt. Macia Batle steht seitdem für eine Bodega, die auf traditioneller Basis modernste Weine entwickelt. 150 Hektar Rebfläche werden von der Bodega Macia Batle bewirtschaftet und damit 800.000 Liter Wein produziert. Der Fokus liegt auf autochthonen Rebsorten wie Manto Negro, Callet oder Prensal. Macia Batle ist ein Beispiel dafür, mit welcher Geschwindigkeit sich Mallorca zu einem inzwischen auch international geschätzten Weinland entwickelt hat.

Für den Macia Batle Tinto Anada wurde die inseltypische Sorte Manto Negro mit etwas Callet und den weltweit angebauten Sorten Cabernet Sauvignon und Syrah verbündet. Nach der Vergärung in Stahltanks reift der Wein zwei Monate in amerikanischen Eichenfässern. Das Ergebnis ist absolut spannend und interessant. Aber mehr dazu gleich. Vielleicht noch ein Wort zur Herkunftsbezeichnung: die Klassifizierung „Denominacion De Origin Binissalem“ steht für die Verwendung der für Mallorca traditionellen, autochthonen Trauben.

Nun also zum Wein.

Farbe: Kirschrot mit violetten Nuancen

Bouquet: Saftige Beeren und Zwetschgen bestimmen die Aromatik. Waldbeere, Kirsche, Gewürze, Tabak und dezente Eichenholznoten sind zu erkennen. Ein Hauch Vanille.

Geschmack: Elegant, frisch und sehr gut ausbalanciert. Guter Körper und sanfte Tannine. Beachtliche Länge.

Speiseempfehlung:  Fleisch – Ente, Gans oder Wild. Auch passend zum Grillen.

Fazit: Mallorquinische Weine sind im Kommen. Die Qualität vieler Mallorca-Weine ist auf hohem Niveau. So auch sämtliche Weine der Bodega Macia Batle, die auf Mallorca inzwischen Kultstatus erlangt hat. Wer noch nie einen Rotwein Mallorcas im Glas hatte, dem sei der Macia Batle Tinto Anada Crianza von 2009 empfohlen. Ein spannender Wein der sofort getrunken werden kann oder durch weitere Lagerung noch mehr Geschmeidigkeit und Fülle erlangt.

 Narbonne, April 2011 – Mit dem Ziel seine Appellationen weiter aufzuwerten, hat die Berufsvereinigung für Languedoc-Weine CIVL (Conseil Interprofessionnel des Vins du Languedoc) ihr Angebot neu strukturiert. Ab sofort wird von den Produzenten der Region eine pyramidenartige Hierarchie umgesetzt, die 2010 genehmigt wurde. Die neue Klassifikation unterteilt die AOC-Weine des Languedocs in drei Kategorien: die AOC Languedoc, die Grands Vins du Languedoc und die Grands Crus du Languedoc.

Die AOC Languedoc

Die breite Basis der Pyramide bilden die Weine der AOC Languedoc, die 2007 die bisherige Coteaux du Languedoc ersetzte. Die Einführung dieser Regionalappellation sowie die europaweite Neuregulierung der Weinkategorien führten schließlich und in logischer Konsequenz zu einer Überarbeitung des Weinangebots und der Neustrukturierung innerhalb des Languedocs. Diese erste Kategorie macht etwa 30 Prozent der gesamten Weinproduktion im AOC-Bereich aus. Hier findet der Verbraucher leicht zugängliche Weine, die sofortiges Trinkvergnügen bereiten. Der Wiedererkennungseffekt ist hoch. „Daher benötigen wir in diesem Segment starke Marken“, erklärt Christine Molines, Exportleiterin des CIVL. „Diese fördern wir unter anderem mit dem 2007 aus der Taufe gehobenen ‘Club des marques‘, der innerhalb von zwei Jahren seinen Absatz im französischen LEH um 100 Prozent steigern konnte.“

Die Grands Vins du Languedoc

Im mittleren Bereich der Pyramide finden sich die Grands Vins du Languedoc. Dabei handelt es sich um strukturierte und aromatische Weine von 22 bewährten AOC, die typisch für ihr Terroir sind: Minervois, Corbières, Saint-Chinan, Limoux rouge, Malepère, Faugères, Cabardès sowie die natürlichen Süßweine Muscat und ein Teil der früheren Côteaux du Languedoc wie zum Beispiel Picpoul de Pinet. Etwa 60 Prozent der Erzeugung umfasst diese Ebene. „Eine Abstufung auf AOC Languedoc ist für Stillweine möglich“, so Christine Molines.

Les Grands Crus du Languedoc

Die Spitze der Pyramide wird von den Grands Crus du Languedoc gestellt, etwa zehn Prozent der AOC-Produktion. Das Angebot richtet sich an Weinliebhaber, die auf der Suche nach ausdrucksstarken Terroirweinen mit Seltenheitswert sind. Für die Weißweine gilt ein Ausbau von mindestens sechs Monaten, für die Roten von wenigstens zwölf Monaten. Nach der Abfüllung, die im Produktionsgebiet erfolgen muss, steht eine sensorische Prüfung an. CIVL-Präsident Frédéric Jeanjean, unter dessen Ägide die Reform vorangetrieben wurde, ist sich bewusst: „Diese Weine sind das Aushängeschild unserer Region!“ Die in dieser Kategorie beheimateten ausgewählten AOC sind Corbières-Boutenac, Minervois La Livinière, Terrasse du Larzac, Grès de Montpellier, Pic Saint Loup, Pèzenas, La Clape, Limoux blancs, Saint-Chinian Roquebrun und Saint Chinian Berlou.

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Einheitliche Marktsegmente dank präziser Kriterien

Um die Homogenität der einzelnen Kategorien zu gewährleisten, müssen besondere technische und wirtschaftliche Anforderungen erfüllt sein. Dazu gehören beispielsweise die Anzahl der Erzeuger, der Ertrag im Weinberg, das Produktionsvolumen, der Endverbraucher-Mindestpreis und der Ort der Abfüllung. Vorausgesetzt diese Kriterien sind berücksichtigt, können die Winzer nach dem Prinzip der Selbstverwaltung ODG (Organisme de Défense et de Gestion) jeder einzelnen Appellation selber wählen, wo sie ihre Produkte innerhalb der Pyramide platzieren möchten.

„Kaiken“ ist eigentlich die Bezeichnung für die patagonische Wildgans. Kaiken ist aber auch der Name für einen argentinischen Wein des chilenischen Starwinzers Aurelio Monte. Als sich die Önologen von Montes auf die Suche nach geeigneten Rebflächen in Argentinien machten, landeten sie in Maipu in der Region Mendoza, einem Gebiet, das als gutes Cabernet Sauvignon Terroir bekannt ist. Auf 750 Höhenmetern gelegen, eignet sich der Boden aus Andengestein perfekt als Wärmespeicher der Feuchtigkeit schnell in unteren Schichten versickern lässt. Dadurch ist gewährleistet, dass die Reben kleine und aromaintensive Beeren entwickeln. Das Önologenteam um Aurelio Monte entschloss sich, dort einen Premium Wein zu produzieren – den Kaiken Ultra.

Für den Kaiken Ultra werden alle Trauben – übrigens ausschließlich Cabernet Sauvignon – von Hand gelesen, in die Kellerei gebracht und dort eingemaischt. Die Weine werden zu 80% für ein Jahr in Barriques aus französischer Eiche ausgebaut. Das Ergebnis ist ein hervorragender Wein.

Farbe: Der Kaiken Ultra kommt mit einer tief rubinroten Frabe ins Glas – für Cabernet Sauvignon typisch.

Bouquet: Das opulente Bouquet zeigt sich sehr von Frucht geprägt mit Aromen von Cassis, Kirschen, Brombeeren, Schokolade, Vanille, Tabak, Minze und Veilchen.

Geschmack: Am Gaumen konzentriert und samtig mit saftiger Frucht. Eine für einen neue Welt Wein typische „Marmeladigkeit“ ist nicht wegzudiskutieren. Schöne Würze und ein langer, beeindruckender Nachhall.

Speiseempfehlung: Ein Steak passt  ganz hervorragend zu diesem Wein.

Fazit: Ein kräftiger Neue Welt Wein aus Argentinien, der durch die Reinheit seiner präsenten Aromen beeindruckt. Der Montes Kaiken Ultra ist ein großer Wein mit Eleganz, vollem Körper und angenehmen Tanninen. Wer sich mit einem tiefdunklen, schweren Wein anfreunden kann und bereit ist, knapp über 10 Euro für die Flasche Wein zu investieren, dem sei der Kaiken Ultra aus Argentinien ans Herz gelegt.

Zusammenfassend: eine klare Empfehlung!

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