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Für seine Gäste nur das Beste, dachte sich Fürst Albert von Monaco bei seiner Hochzeit in dem kleinen Fürstentum an der Cote d’Azur, auf die vor wenigen Tagen ganz Europa geblickt hat. Doch das Beste kommt für den Fürsten offenbar nicht immer aus dem eigenen Land: Wein hat er nämlich offenbar aus Lanzarote und auch aus Südafrika, dem Heimatland seiner Angetrauten, liefern lassen.
Dabei hat die Region Monaco auch sehr gute Weine zu bieten – und die kann man in einem der vielen kleinen und größeren Weinläden des Fürstentums probieren. Ein ganz besonderes Erlebnis ist wohl der Besuch bei „Vira – All i Wine“. Hier handelt man nicht nur mit seltenen und wertvollen Weinen, die vor Ort auch verköstigt werden können, sondern hat sich auch auf das Entwerfen und den Bau individueller Weinkeller spezialisiert. Dabei werden nicht nur verschiedene Holzsorten, sondern auch Hightech-Materialien verarbeitet. Alles, um dem Wein ein optimales Klima zu bieten. Das Video, auf der Webseite des Ladens gibt einen ersten Einblick in das Können des monegassischen Weinladens.
Eine Weintour durch Monaco
Einmal in einem großen Casino spielen, das gehört in Monaco – genauer gesagt im Stadtteil Monte Carlo – einfach dazu. Kein Urlaub in dem Fürstentum ist vollständig, in dem man das berühmte Casino nicht zumindest von außen besichtigt hat. Wer aber für Black Jack & Co. nicht allzu viel übrig hat und sich lieber mit kulinarischen Köstlichkeiten beschäftigt, der kann sich zum Beispiel eine Weintour durch Monaco vornehmen. Folgende Stationen gehören unbedingt dazu (eine Auswahl):
Vira – All in Wine:
Dort widmet man sich nicht nur seltenen Weinen, sondern auch deren optimaler Lagerung.
Adresse: 33 Rue du Portier, Monaco 98000
The Connexion Wine Shop
Ein Weinladen der englischsprachigen Gemeinschaft in Frankreich, der einen sehr schönen und gut bestückten Online-Shop hat.
Adresse: 38 Rue Grimaldi, Monaco 98000
Temple Wine Monaco
Hier handelt man mit und verkauft seltene Weine aus verschiedenen Regionen Frankreichs und beantwortet gerne Fragen zum Sortiment.
Adresse: 31 Boulevard du Larvotto, 98000 Monaco
Monte Carlo Wines
Ob Wein, Champagner, Hochprozentiges oder Kaviar – hier wird Firmen- und Privatkunden nur das Beste geboten. 14 Quai Antoine 1er , 98000 Monaco
Wie bereits angekündigt, wollen wir noch die ein oder andere Entdeckung der letzten Toskanareise hier besprechen. In dieser Reihe darf natürlich nicht der Besuch des Weingutes Barone Ricasoli fehlen.
Die berühmte Adelsfamilie in der Toskana betreibt schon seit über 700 Jahren Weinbau und zählt damit zu den ältesten Weingütern der Welt.
Baron Bettino Ricasoli (1809-1180) erbte um 1830 das vernachlässigte Familiengut Castello di Brolio im Herzen des Chianti Classico und begann in großem Stil, den Weinbau zu reformieren. Er besuchte Frankreich und Deutschland, studierte dort intensiv den Weinbau und importierte zahlreiche Rebsorten in die Toskana. Baron Bettino Ricasoli – so erzählt man – war es auch, der 1872 das „Rezept“ für die Rebsortenzusammenstellung des klassischen Chianti entwickelt hat, das fast 100 Jahre später auch als Grundlage für die Definition der DOC- Bestimmungen diente. Das moderne Chianti-Rezept hat sich seitdem aber entscheidend geändert. In den 60er-Jahren war Ricasoli einige Jahre in Händen des internationalen Konzerns Seagram, was zwar zu einer exorbitanten Ausweitung der Produktion führte, sich aber kontraproduktiv auf Qualität und Image ausgewirkt hat. 1990 wurde Ricasoli vom australischen Unternehmen Hardy gekauft. Nach einigen bewegten Jahren hat Barone Francesco Ricasoli mit Beteiligung von Freunden den alten Familienbesitz zurückgekauft. Seit 1993 ist die berühmte Weinkellerei aus Gaiole also endlich wieder im Besitz der Familie Ricasoli selbst. In 32. Generation zeichnet Barone Francesco Ricasoli für die Geschicke des Hauses verantwortlich. Mit welchem Erfolg er dies tut, zeigen die Auszeichnungen, die Barone Ricasoli seither regelmäßig einfährt.

Von rund 1.200 Hektar Landbesitz der Ricasolis, die fast komplett in der Gemeinde Gaiole liegen, sind 230 Hektar Weinberge. Auf mehr als 150 Hektar wird Sangiovese angebaut. Der Rest ist mit Cabernet Sauvignon, Canaiolo Nero, Chardonnay, Malvasia del Chianti und Merlot kultiviert. Einer der Hauptweine ist der Barone Ricasoli Brolio Chianti Classico DOCG um den es gleich auch gehen soll.
Vorab noch ein Wort zum Castello selbst. Das Castello ist durchaus einen Besuch Wert, auch wenn es inzwischen kein Geheimtipp mehr ist. Das Castello Brolio und seine Mitarbeiter sind gut vorbereitet auf Gäste, ein großer Showroom lädt zum verkosten ein und natürlich können sämtliche Produkte vor Ort auch gekauft werden. Nicht nur Wein, auch Olivenöl wird in erstklassiger Qualität von Ricasoli hergestellt und kann hier verkostet werden. Genauso wie sämtliche Weine und Grappas die Ricasoli im Sortiment hat. Ein Ausflug zum Castello di Brolio lohnt sich schon wegen der schönen Umgebung und dem 250 Hektar großen Schlossgarten, der zu Spaziergängen einlädt. Wer also im Chianti unterwegs und mobil ist, dem sei der Besuch des Castellos durchaus empfohlen.
Nun also zum Wein, dem Brolio Chianti Classico 2008 DOCG von Barone Ricasoli. Dieser Wein wird gekeltert aus 90% Sangiovese, 10% Merlot & Canaiolo und reift 9 Monate im Holzfass.
Farbe:
Dunkle, rubinrote, funkelnde Farbe.
Bouquet:
Der 2008er Brolio Chianti Classico DOCG besticht durch Düfte von Veilchen und roten Früchten und Lakritz.
Geschmack:
Saftig, reichhaltig und sehr elegant, fruchtige Aromenfülle mit würzigen und Röstnoten des Holzes. Weiche Tannine. Grandioses Finale.
Speiseempfehlung
Rindfleisch – kurz gebraten, z.B. Rumpsteak, Filetsteak. Kalbfleisch – kurz gebraten, z.B. Kalbsrückensteak oder Kalbsfilet. Lamm – gebraten, z.B. Lammrücken, Lammcarree oder Lammfilet.
Fazit:
Ein Klassiker unter den Chiantis von einem der bekanntesten, besten und ältesten Chiantiproduzenten in Italien. Der Wein hat das Potenzial weitere 5-8 Jahre in der Flasche zu verbringen oder darf bereits in jungen Jahren ins Glas kommen.
Der Wein ” Palacio de Verano ” aus dem Jahr 2009 ist für jeden Kenner des Weines ein richtiger Genuss. Der spanische Rotwein, mit der Geschmacksrichting ” trocken ”, hat ein Alkoholgehalt von 13 % und ist bei einem Kauf bis 2015 haltbar. Er stammt aus der spanischen Anbauregion Rioja.
Sein Geschmack ist sehr verführerisch und das tiefe Violette im Glas verleiht eine Art Eleganz dieses fast schon himmlichen Rotweines. Er weißt einen Geruch wie Pflaumenmus auf, besticht durch sein hochqualitatives Design und ist bei jedem geschäftlichen oder privaten Anlass ein richtiger Hingucker. Dieser Wein hat es einfach in sich. Er hat neben einen weichen Geschmack auch ein sehr langes Aroma. Noch minutenlang nach dem Schluck, besticht er hierdurch. Der Geschmack lässt sich einfach nicht mehr so ohne weiteres aus dem Mund bekommen.
Man möchte direkt den nächsten Schluck nehmen. Der Rotwein kann zu allerlei Gerichten verwendet werden. Am meisten wird er zu einem zarten Stück Wildfleisch getrunken. Er steht im Vergleich zu anderen Weinen an erster Stelle. Dies zeigt auch der Absatz des ” Palacio de Verano ”. Sehr viele Konsumenten teilweise aus aller Welt möchten diesen Wein haben und kosten. Hier wurde ein richtig guter Tropfen in den Handel gebracht, der eigentlich durch fast nichts mehr zu überbieten ist.
Er hat die Besonderheit, dass man Ihn nicht so leicht vergessen kann, und nach jedem Schluck den nächsten Schluck trinken möchte um immer weiter das fabelhafte Aroma geniessen zu können.
Bei Hawesko zum Beispiel kostet eine Flasche Palacio de Verano 7,90 EUR. Erreicht man bei der Bestellung einen Mindestbestellwert von 50 EUR kann ebenfalls ein 20 EUR Hawesko Gutschein eingelöst werden und noch mal kräftig gespart werden.
Die Rhône zählt unumstritten zu den weltweit bedeutendsten Flüssen für den Weinbau. Die Appellation „Côtes du Rhone Village“ liegt im südlichen Abschnitt des großen Anbaugebietes, im Département Vaucluse. Nur 17 ausgewählte Dörfer dürfen ihre Weine als Côtes du Rhône Villages mit Angabe des Ortsnamens anbieten. Cairanne gehört dazu.
Die Domaine Camille Cayran – übrigens das drittgrößte Weinunternehmen der Region – führt deshalb neben einem Landwein und der Appellation Côtes du Rhône und Côtes du Rhône Villages auch verschiedene Côtes du Rhone Villages Cairanne-Weine im Programm. Nur 40 Kilometer nördlich von der Papststadt Avignon liegt die Kellerei des Maison Camille Cayran. Die Weinberge befinden sich im Norden des Vaucluse, zwischen den beiden Flüssen Aygue und Ouvèze. Ganz in der Nähe ragen die berühmten schroffen Felsspitzen des Gebirgszuges Dentelles de Montmirail und der Mont Ventoux in den Himmel. Die Nähe zum Mont Ventoux und zu Dentelles de Montmirail, kieselige Böden mit kalkhaltiger Tonerde sowie zur Sonne hin ausgerichtete Hänge schaffen fast perfekte Bedingungen für den Anbau von Weinen. Hinzu kommt ein Klima, welches gesundes und optimal ausgereiftes Lesegut begünstigt.
Die Philosophie des Maison Camille Cayran stützt sich auf drei Säulen:
Handarbeit: Die Parzellen sind kleinteilig – im Schnitt bearbeitet jeder Winzer nur neun Hektar. 80 Prozent der Parzellen werden von Hand gelesen.
Ein alter Rebstockbestand: Mehr als 70 Prozent der 1.200 Hektar umfassenden Rebfläche sind mit über 60 Jahre alten Reben bestockt; die Hälfte steht sogar unter 80-jährigen Rebstöcken!
„Agriculture Raisonnée“: Ein ähnliches Konzept wie das der integrierten Produktion, das einen umweltbewussten Umgang mit Ressourcen fordert.
Maison Camille Cayran ist ausgewiesener Rotwein-Spezialist: 84 Prozent der Produktion entfallen auf die Roten. Kellermeister Thierry Caymaris will die feminine Seite des Weins herausarbeiten, also weniger wuchtige Weine erzeugen, wie man sie sonst im Rhône-Tal häufig findet – eher elegante Tropfen. Da die Weinberge auf bis zu 276 Meter ü. NN liegen, ist stets eine gewisse Frische im Wein auszumachen.
Zum Wein: Beim La Réserve Cairanne 2009 handelt es sich um eine Cuvée die durch die Assemblage aus Grenache, Syrah, Mourvèdre und Vieux Carignan entstand. Die verwendeten Rebsorten tragen zum gesuchten Cairanne-Stil bei: Grenache Noir, Hauptbestandteil von bis zu zwei Drittel der Cuvée, bringt Frucht, Weichheit und Fülle. Syrah steuert fruchtige und florale Noten bei, aber auch Intensität und Konzentration. Struktur und Komplexität ist dem Mourvèdre zu verdanken. Die Cairanne-Rotweine sind mit ausgeprägten Kirschnoten sehr fruchtbetont, würzig und in der Regel sehr saftig.
Farbe: Sattes, tiefdunkles Rot mit violetten Reflexen.
Bouquet: Dunkle Kirschen, schwarze Johannisbeeren, etwas Pflaume, eine dezente Kräuternote, Pfeffer und Zimt.
Geschmack: Fruchtige Kirsche dominiert weiterhin, Kräuter und Tannine übernehmen. Langer Abgang. Am Gaumen zeigt sich dieser Rotwein wirklich gut strukturiert und konzentriert.
Speiseempfehlung: Zu kräftigen Gerichten, Schmorbraten, Entrecôte, zu Gegrilltem oder zu deftig würzigem Hartkäse.
Fazit: Würzig, kraftvoll aber nicht wuchtig wie viele Weine aus dem Rhône-Tal klassisch daherkommen. Es ist kein Wein der noch 20 Jahre im Keller liegen sollte – aber 5-6 Jahre hält er locker aus. Der 2009er Cairanne bietet sich für kalte Winterabende vor dem Kamin an, aber genauso gut im Sommer zum Grillen. Für Fans von kraftvollen, französischen Rhone-Weinen eine klare Empfehlung. Und bei einem Preis von 7-9 Euro erst recht.
Es ist wieder einmal so weit. Der Winter ist überstanden, der Frühling ist da und damit auch die Spargelzeit. Die richtige Gelegenheit für viele Weintrinker, auch die Weißweinzeit einzuläuten – denn die hellen Tropfen passen, leicht gekühlt, sehr gut in die warme Jahreszeit.
Spargel mit Butter und Parmesan, Spargel mit Sauce Hollandaise, mit Schinken, mit Pfannkuchen und Kochschinken, mit panierten Schnitzeln oder Spargel überbacken. Spargel kann auf vielfältige Weise zubereitet werden. Nun stellt sich also nur noch die Frage nach dem passenden Spargelwein. Warum eigentlich Spargelwein? Ist das ein Wein, den es nur in der Spargelsaison gibt? Oder der gar nur zum Spargelgericht getrunken werden darf? Nein – Spargelweine gibt es das ganze Jahr über.
Wer Spargelwein sagt, denkt an duftige, leichte und spritzige Frühlingsweine des neuen Jahrgangs – und kann schon falsch liegen. Warum? Weil in vielen Fällen körperreiche und auch gereifte Weine ein besserer Partner für das junge Gemüse sind. Eine gelungene Kombination aus Spargel und dem passenden Wein zu finden, ist eine echte Herausforderung auch für Weinprofis. Nicht die zarten Spargelaromen sind das Problem für viele Weine, sondern die latenten Bitterstoffe im Spargel. Da braucht es schon einen selbstbewussten, ausdrucksstarken Partner, der dieser Herausforderung standhält. Und ganz entscheidend sind natürlich die Zubereitungsart des Spargels und die Beilagen. Das ideale Zusammenspiel von Weinen mit verschiedenen Spargelrezepten ist komplex. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema lohnt sich aber, weil die passende Kombination aus Spargel und Wein ein perfektes Genusserlebnis bescheren kann.
Grundsätzlich gilt, durch die versteckten Bitternoten im Spargel passen milde Weißweine mit moderatem Alkoholgehalt und wenig Säure. Die Allroundempfehlung, passend zu vielen Spargelgerichten, ist der Silvaner. Eine Rebsorte, die vor allem in Rheinhessen und in Franken vinifiziert wird. Frische, blumige Aromen in Verbindung mit einer angenehmen Säure machen den Silvaner zu einem passenden Begleiter der meisten Spargelgerichte. Zu Spargel mit zerlassener Butter oder einer feinen Sauce Hollandaise passt auch ein buttriger Chardonnay aus Frankreich oder eine feine Riesling Spätlese trocken – zum Beispiel aus dem Rheingau. Auch ein Sauvignon Blanc mit Aromen, die an Holunderblüte, Salbei oder exotische Früchte erinnern oder ein Grüner Veltiner aus Österreich passen hervorragend. Da kann man sogar noch ein paar Scheiben Rauchlachs dazulegen. Außerdem hat sich in den letzten Jahren eine andere Rebsorte als Favorit passend zum Spargel herausgestellt: Der Weißburgunder – beispielsweise aus der Pfalz oder aus Baden. Der unaufdringliche Duft harmoniert fast perfekt mit dem typischen Geschmack des weißen Spargels. Auch ein Grauburgunder wäre vorstellbar. Beide können sich unterordnen ohne dabei unterzugehen – eine schöne Ergänzung zum Spargel bilden. In den meisten Fällen sind klassisch ausgebaute Varianten besser geeignet als Weine aus dem Barrique, sofern sie nicht zu jugendlich sind. Gut strukturierte Sauvignon Blancs aus warmen Lagen brillieren bei Spargel mit Vinaigrette oder pikanten Saucen. Auch ein anspruchsvoller Riesling von der Mosel oder aus dem Rheingau brauchen zum Spargel Körper, sollten aber nicht zu mineralisch sein. Wer den Spargel kombiniert mit Meeresfrüchten zubereitet, liegt richtig, wenn er als Wein dazu einen feinfruchtigen Viognier von der Rhône oder einen Picpoul Blanc aus dem Languedoc reicht. Auch ein Frühburgunder kann passend sein, wenn beispielsweise der Spargel zusammen mit gebratenem Fleisch auf den Tisch kommt. Schillerwein aus Württemberg, also ein aus Rot- und Weißweintrauben gekelterter Wein, passt ebenfalls dazu. Wenn es etwas Salzig-Pikantes wie Schinken dazu gibt, können fruchtige Weine wie ein halbtrockener Riesling oder Kerner gut damit harmonieren. Auch bei fettreichen Zutaten wie einer buttrigen Sauce kann ein Riesling, z.B. ein Plissee Riesling vom Schloss Saarstein, punkten.
Die Bodega Macia Batle findet sich am Ortsausgang von Santa Maria del Cami und gestaltet sich für mallorquinische Verhältnisse recht groß und auffällig. Es ist kein Schloss, eher ein zweckmäßiger aber moderner Neubau aus hellem Sandstein, der aber die Augen eines jeden Vorbeifahrenden auf sich zieht.
Das Weingut stellt bereits seit 1856 Weine her. 1998 hat Ramon Servals i Batle die Geschäfte übernommen, modernste Installationen vorgenommen und neue Maschinen und Technologien eingeführt. Macia Batle steht seitdem für eine Bodega, die auf traditioneller Basis modernste Weine entwickelt. 150 Hektar Rebfläche werden von der Bodega Macia Batle bewirtschaftet und damit 800.000 Liter Wein produziert. Der Fokus liegt auf autochthonen Rebsorten wie Manto Negro, Callet oder Prensal. Macia Batle ist ein Beispiel dafür, mit welcher Geschwindigkeit sich Mallorca zu einem inzwischen auch international geschätzten Weinland entwickelt hat.
Für den Macia Batle Tinto Anada wurde die inseltypische Sorte Manto Negro mit etwas Callet und den weltweit angebauten Sorten Cabernet Sauvignon und Syrah verbündet. Nach der Vergärung in Stahltanks reift der Wein zwei Monate in amerikanischen Eichenfässern. Das Ergebnis ist absolut spannend und interessant. Aber mehr dazu gleich. Vielleicht noch ein Wort zur Herkunftsbezeichnung: die Klassifizierung „Denominacion De Origin Binissalem“ steht für die Verwendung der für Mallorca traditionellen, autochthonen Trauben.
Nun also zum Wein.
Farbe: Kirschrot mit violetten Nuancen
Bouquet: Saftige Beeren und Zwetschgen bestimmen die Aromatik. Waldbeere, Kirsche, Gewürze, Tabak und dezente Eichenholznoten sind zu erkennen. Ein Hauch Vanille.
Geschmack: Elegant, frisch und sehr gut ausbalanciert. Guter Körper und sanfte Tannine. Beachtliche Länge.
Speiseempfehlung: Fleisch – Ente, Gans oder Wild. Auch passend zum Grillen.
Fazit: Mallorquinische Weine sind im Kommen. Die Qualität vieler Mallorca-Weine ist auf hohem Niveau. So auch sämtliche Weine der Bodega Macia Batle, die auf Mallorca inzwischen Kultstatus erlangt hat. Wer noch nie einen Rotwein Mallorcas im Glas hatte, dem sei der Macia Batle Tinto Anada Crianza von 2009 empfohlen. Ein spannender Wein der sofort getrunken werden kann oder durch weitere Lagerung noch mehr Geschmeidigkeit und Fülle erlangt.
„Kaiken“ ist eigentlich die Bezeichnung für die patagonische Wildgans. Kaiken ist aber auch der Name für einen argentinischen Wein des chilenischen Starwinzers Aurelio Monte. Als sich die Önologen von Montes auf die Suche nach geeigneten Rebflächen in Argentinien machten, landeten sie in Maipu in der Region Mendoza, einem Gebiet, das als gutes Cabernet Sauvignon Terroir bekannt ist. Auf 750 Höhenmetern gelegen, eignet sich der Boden aus Andengestein perfekt als Wärmespeicher der Feuchtigkeit schnell in unteren Schichten versickern lässt. Dadurch ist gewährleistet, dass die Reben kleine und aromaintensive Beeren entwickeln. Das Önologenteam um Aurelio Monte entschloss sich, dort einen Premium Wein zu produzieren – den Kaiken Ultra.
Für den Kaiken Ultra werden alle Trauben – übrigens ausschließlich Cabernet Sauvignon – von Hand gelesen, in die Kellerei gebracht und dort eingemaischt. Die Weine werden zu 80% für ein Jahr in Barriques aus französischer Eiche ausgebaut. Das Ergebnis ist ein hervorragender Wein.
Farbe: Der Kaiken Ultra kommt mit einer tief rubinroten Frabe ins Glas – für Cabernet Sauvignon typisch.
Bouquet: Das opulente Bouquet zeigt sich sehr von Frucht geprägt mit Aromen von Cassis, Kirschen, Brombeeren, Schokolade, Vanille, Tabak, Minze und Veilchen.
Geschmack: Am Gaumen konzentriert und samtig mit saftiger Frucht. Eine für einen neue Welt Wein typische „Marmeladigkeit“ ist nicht wegzudiskutieren. Schöne Würze und ein langer, beeindruckender Nachhall.
Speiseempfehlung: Ein Steak passt ganz hervorragend zu diesem Wein.
Fazit: Ein kräftiger Neue Welt Wein aus Argentinien, der durch die Reinheit seiner präsenten Aromen beeindruckt. Der Montes Kaiken Ultra ist ein großer Wein mit Eleganz, vollem Körper und angenehmen Tanninen. Wer sich mit einem tiefdunklen, schweren Wein anfreunden kann und bereit ist, knapp über 10 Euro für die Flasche Wein zu investieren, dem sei der Kaiken Ultra aus Argentinien ans Herz gelegt.
Zusammenfassend: eine klare Empfehlung!
Gute Nachrichten: unser Weinblog wein-lese.net ist für die Wahl des Superblogs 2011 nominiert! Zehn verschiedene Kategorien treten bei der Superblogswahl an und die drei bestplatzierten Blogs werden mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet! Vom 01. – 07. April 2011 ist die Abstimmungsphase in der alle fleißig für den Wein- und Lifestyleblog wein-lese.net voten könnt! Wir hoffen auf viel Unterstützung von allen Lesern und freuen auf einen tolle Platzierung! Votet für wein-lese.net ab dem 1. April!
13. Mai 2011: Juliusspital/ Franken
28. Mai 2011: Weingut Bercher/ Baden
8. Juli 2011: Weingut Horst Sauer/ Franken
22. Juli 2011: Weingut Beurer/ Württemberg
30. September 2011: Wagner-Stempel/ Rheinhessen
14. Oktober 2011: Battenfeld-Spanier/ Rheinhessen
28. Oktober 2011: Gerhard Aldinger / Württemberg
11. November 2011: Schloss Wackerbarth/ Sachsen
25. November 2011: Jochen Dreissigacker / Rheinhessen
9. Dezember 2011: Markus Schneider/ Pfalz
Wie kaum ein anderes Nahrungs- oder Genussmittel steht Champagner für Qualität und Exklusivität und dies nicht ohne Grund.
Was ist Champagner?
Champagner ist ein im französischen Weinbaugebiet Champagne – im Norden Frankreichs – hergestellter Schaumwein. Der Begriff ist dabei markenrechtlich streng geschützt. Nur Winzer, die im festgelegten Gebiet in der Champagne ihre Weine anbauen und strengen Herstellungsregeln und Qualitätskontrollen entsprechen, dürfen ihre Erzeugnisse als Champagner vertreiben. Darüber hinaus ist auch der bis 1994 erlaubte Herstellerverweis méthode champenoise – Champagnermethode – heute für die Hersteller anderer Schaumweine untersagt.
Das Weinbaugebiet Champagne
Das Weinbaugebiet weist mit der Verwaltungsregion Champagne-Ardenne zwar starke Überlappungen auf, ist ihr aber nicht völlig gleichzusetzen. Es ist gut 33000 Hektar groß und umfasst die vier Anbauzonen Montagne de Reims, Vallée de la Marne, Côte des blancs und Côte des Bars.
Für das Jahr 2015 ist eine Erweiterung geplant und somit steht für den Champagner ab diesem Zeitpunkt eine größere Anbaufläche zur Verfügung. Die drei Rebsorten, die man zur Herstellung des Champagners verwendet, sind Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay, die entsprechend der unterschiedlichen Bodenbeschaffenheit in der Champagne angebaut werden.
Die Herstellung des Champagners
Die Weintrauben werden handverlesen und mehrfach gepresst, doch nur der Most aus der ersten Pressung, die so genannte Cuvée, wird für hochwertigen Champagner verwendet. Die zweite und dritte Pressung enthält mehr Bitterstoffe, die als störend angesehen werden. In Holzfässern kommt es unter Zugabe von Hefe dann zur ersten Gärung, die einige Monate dauert. Es folgt die Assemblage, die Zusammenstellung mehrerer Cuvées, die den speziellen Charakter der einzelnen Champagnermarke ausmachen. Dann kommt es zur méthode champenoise, der Flaschengärung.
Diese wird durch Zusetzen von Liqueur de tirage ermöglicht, einer Mischung aus Zucker, Hefe und Wein. Da sich hierbei durch die Hefe Trübstoffe bilden werden die Flaschen danach gerüttelt und dann degorgiert. Beim Rütteln, befinden sich die Flaschen zunächst in waagerechter und später senkrechter Position, wobei sich die Trübstoffe im Flaschenhals sammeln. Dieser wird beim Degorgieren in ein Eisbad getaucht, der provisorische Kronkorken wird entfernt und der Überdruck in der Flasche sorgt dafür, dass der Eispfropfen aus der Flasche gedrückt wird. Die fehlende Flüssigkeit wird ersetzt, bevor die Flaschen abschließend verkorkt werden. Dann geht es in den Champagner Shop.
Im Hawesko Online Weinshop können Sie edlen Champagner online bestellen.




