Wine Information

PostHeaderIcon Biowein auf dem Vormarsch

Die ökologisch bewirtschaftete Rebfläche entwickelt sich hierzulande und auch international mit beeindruckender Dynamik. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf der Datenbasis des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) bekannt gab, wuchs die weltweite Ökorebfläche von 2004 bis 2011 um 172.000 Hektar auf 256.000 Hektar an.

Dies entspricht einem Anstieg von 197 Prozent innerhalb von nur sieben Jahren, beziehungsweise einer mittleren Steigerung von 28 Prozent pro Jahr. In diesen Zahlen sind auch die Flächen beinhaltet, die sich noch in der dreijährigen Umstellungsphase vom konventionellen zum ökologischen Weinbau befinden.

In Deutschland weist der Ökoweinbau für diesen Zeitraum ebenfalls ein deutliches Plus von 176 Prozent auf. Mit 6.900 Hektar wurden 2011 bereits rund sieben Prozent der hiesigen Rebfläche ökologisch bewirtschaftet. Damit liegt Deutschland deutlich über dem Anteil von 3,4 Prozent, den der ökologische Weinbau an der weltweiten Gesamtrebfläche von rund 7,5 Millionen Hektar ausmacht. Für die kommenden Jahre geht DWI-Geschäftsführerin Monika Reule von einem weiteren Wachstum des deutschen Ökoweinbaus aus.

Nach den aktuellen FiBL-Angaben liegt Spanien mit 79.000 Hektar und einem Anteil von 30 Prozent an der globalen Ökorebfläche weltweit gesehen auf Platz 1, gefolgt von Frankreich und Italien. Deutschland nimmt hinter den USA und der Türkei den sechsten Rang ein, wobei die türkischen Reben nahezu ausschließlich für die Tafeltrauben- und Rosinenproduktion genutzt werden.

PostHeaderIcon Kroatische Spitzenweine auf der Weinmesse München

Zum zweiten Mal präsentierten sich Winzer aus Kroatien auf der Weinmesse München. Acht Winzer stellten Weine aus den Regionen Slawonien, Istrien und Dalmatien vor. Darunter viele Deutschlandpremieren.

Die Vinarija Svirce ist spezialisiert auf Plavac mali. Die Trauben wachsen auf der Insel Hvar, zumeist an der steilen Südwest-Seite mit optimalen Bedingungen für den Plavac mali. Am dalmatinischen Festland, etwa 30 km östlich von Zadar produziert Badel in Korlat Syrah, Merlot und Cabernet Sauvignon, die reinsortig im Barrique ausgebaut werden. Von der Vinarija Daruvar kommen internationale Sorten wie Chardonnay oder Riesling und natürlich der für die Region typische Graševina (Welschriesling).

Die Insel Pag ist für seinen hervorragenden Käse und Spitze bekannt. Dass sich hier auch vortrefflich Wein anbauen und keltern lässt, dafür ist die Vinarija Boskinac ein Beleg. Die Kellerei befindet sich in Stara Novalja, untergebracht im selben Gebäude wie das Hotel und Restaurant Boškinac, eine der besten Adressen für einen geruhsamen und kulinarischen hochwertigen Aufenthalt. Winzer Boris Suljic produziert auf wenigen Hektar, Cabernet Sauvignon, Merlot, Sauvignon, Chardonnay und die autochtone Gegic-Traube. Im Keller entstehen reinsortige Weine und Cuvees, die zum Teil im Barrique ausgebaut werden.

Auf der dalmatinischen Urlaubsinsel revitalisiert Jako Vino den Weinanbau. Das 2009 gegründete Unternehmen übernahm die Kellerei der Winzergenossenschaft Brac und investiert sein dem eine hohe Summe in die Weingärten und die Technik. Insgesamt 100 ha stehen heute zur Verfügung und werden für den Anbau von Plavac mali und Pošip genutzt. Und der Aufwand lohnt sich. Ergebnis der Arbeit sind gut strukturierte, authentische Weine von höchster Qualität.

Der leidenschaftliche Weinfreund Mladen Rozanic widmet sich seit dem Jahr 2000 dem professionellen Weinbau. Der entscheidende Moment aber war ein Treffen mit dem istrischen Weinbauern Antun Banko aus Nova Vas. Banko und Rozanic setzten sich gemeinsam zum Ziel, auf der istrischen roten Erde unvergessliche und authentische Weine zu schaffen. Innerhalb von vier Jahren wurden 23 ha Rebfläche in der Nähe von Visnjan aufgebaut. Außerdem entstand im Weiler Kosinozici bei Nova vas ein neuer Keller mit einer Fläche von 900 qm.
Roxanich arbeitet ausschließlich mit großen Holzfässern und Bottichen von 55 bis 70 hl. In den Fässern geschieht auch die Alkoholfermentierung. Auch in der Folge mit nur mit großem Holz gearbeitet.

Ganz aus dem Süden Istriens kommt Bruno Trapan, einer der jungen, aufstrebenden Winzer der Region. In Sisan, nahe Pula baut er auf etwas mehr als 5ha den typischen Malvazija aber auch Chardonnay, Cabernet Sauvignon und Franc an. Trapan arbeitet auch mit dem Ausbau in Fässern aus Akazienholz. Seit 2009 werden die Anbauflächen nach biologischen Grundsätzen bebaut und behandelt, mit dem Ziel regionaltypische und unverfälschte Weine zu produzieren.

PostHeaderIcon Colombelle, eine Weinlegende feiert ihren 25. Geburtstag

Colombelle ist der bekannteste Wein von Plaimont Producteurs, den Wegbereitern der Herkunftsbezeichnung Côtes de Gascogne. Er feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag.

Colombelle ist ein sehr frischer, fruchtiger und gefälliger Wein aus den Rebsorten Colombard, Ugni Blanc und Sauvignon.
Er ist geprägt von intensiven floralen und exotischen Aromen und einer guten Struktur. Im Geschmack zeigen sich Aromen von reifen Früchten. Noten von Ananas und weißem Pfirsich machen den Wein lecker und süffig. Die für die regionaltypischen Rebsorten bekannte Lebhaftigkeit ist besonders im zitronigen Finale präsent.

Als Aperitif oder als Begleiter zu Meeresfrüchten, gegrilltem Fisch, Nudelgerichten, asiatischen Gerichten passt Colombelle ebenso wunderbar wie zu Nachspeisen. Ein Wein, der wirklich Freude macht und auch einfach nur so genossen werden kann! Er sollte gut gekühlt, zwischen 8° und 9°C, serviert werden.

Die 70-er Jahre waren im Weinbau in der Gascogne durch viele Schwierigkeiten gekennzeichnet. Die Winzer von Plaimont Producteurs gaben jedoch nicht auf, sondern haben sich auf die Suche nach einer Lösung gemacht, um ihre Weinberge und die Geschichte ihrer Region zu retten. Sie wollten Vins de Pays (Landweine) herstellen und nutzten dafür Weinberge, die damals ausschließlich für die Produktion von Armagnac genutzt wurden. Die ersten Versuche der Weinbereitung und die Assemblage der Rebsorten Colombard und Ugni blanc waren so überzeugend, dass die Winzer schnell in weitere Technik investierten. Der eigentliche Auslöser für die Veränderungen in der Region war jedoch eine Reise nach Kalifornien von zwei „Kindern der Region“, André Dubosc, damals ein junger Winzer von Plaimont, und der berühmte Sternekoch André Daguin. Die beiden Gascognen probierten in Westamerika einen sehr aromatischen Weißwein mit einer sehr angenehmen Säure. Sie stellten fest, dass der Wein aus einer aus dem Gers stammenden Rebsorte gemacht wurde. Sie wurde dort „French Colombard“ genannt.

Damit war ein neuer Weinstil in der Gascogne geboren: fruchtig, kräftig, mit einer angenehmen Säure und einem Hauch von Süße. Die talentierten Winzer, die sich sowohl damals als auch heute sehr für ihre Region engagieren, haben den Rest erledigt und Colombelle zu einem weltbekannten Wein gemacht.

Erhältlich ist der wein unter anderem bei Rindchens Weinkontor oder bei 20 Wines.

PostHeaderIcon David Baverstock zum zweiten Mal Önologe des Jahres

David Baverstock, Chef-Weinmacher von Herdade do Esporão und Quinta dos Murças wurde vom renommierten portugiesischen Weinmagzin WINE zum besten Önologen 2012 in Portugal gewählt.

Den Titel „Önologe des Jahres“ erhält David Baverstock bereits zum zweiten Mal. Schon 1999 durfte er sich über diese Auszeichnung freuen. Es ist eine beachtliche Leistung, jahrzehntelang in der Riege der modernen, portugiesischen Weinerzeuger mitzumischen und stringent einen Weg fernab ausgetretener Pfade zu gehen. Seine wegweisenden Entwicklungen machen ihn seit mehr als einem Jahrzehnt zu einer Schlüsselfigur der portugiesischen Avantgarde im Weinbau.
Geboren in Adelaide in Süd-Australien, zog es Baverstock bereits vor mehr als fünfundzwanzig Jahren nach Portugal, wo er Erfahrungen bei mehreren Quintas im Douro sammelte: Quinta de la Rosa (1991 – 2002), Quinta do Crasto (1994 – 1999), Quinta do Fojo (1996 – 2000).

Bereits 1992 war Baverstock bei Herdade do Esporão tätig. 2009 kehrte er wieder zu dem führenden Weingut im Alentejo zurück. Die hohe Qualität seiner Weine beruht auf der jahrzehntelangen Erfahrung, technischen Skills und vor allem auf Kreativität, die meist als Attribut der Önologen unterschätzt wird. Sie äußert sich besonders im Verlangen nach Innovation, die ein ständiger Begleiter Baverstocks Arbeit ist. Trotz seiner Wurzeln auf der anderen Seite der Welt, steckt in seiner Arbeit portugiesisches Herzblut.
Die Arbeit von David Baverstock bei Herdade do Esporão und Quinta dos Murças bewegt sich holistisch in Richtung gelebte Nachhaltigkeit und begeistert mit wissenschaftlicher und empirischer Forschung. Er arbeitet mit ampelographischen Weingärten, Vergleichsweinen aus biologischem und integriertem Anbau, Fermentation mit selektierter und natürlicher Hefe.

Wer mehr über David Baverstock erfahren möchte, kann diesen auf der ProWein vom 24.–26. März 2013 in Düsseldorf besuchen. Er wird dort die Weine von Herdade do Esporão und Quinta dos Murças präsentieren.

PostHeaderIcon Chef Sommelier im La Vie in Osnabrück: Sven Oetzel

Ein Spitzenrestaurant, wie das mit drei Michelin Sternen und 19 Gault Millau Punkten ausgezeichnete Restaurant la vie im niedersächsischen Osnabrück, funktioniert wie ein Schweizer Uhrwerk: Jeder Mitarbeiter hat seinen festen Platz und trägt mit seiner Kreativität und seinem Einsatz maßgeblich zum Gesamterfolg bei. Ganz besonders gilt das für den Posten des Chef Sommeliers, der sich unter anderem für eine perfekte Weinbegleitung verantwortlich zeichnet. Im Restaurant la vie bekleidet diese Position der gebürtige Frankfurter Sven Oetzel.

In Osnabrück ist er angekommen, sagt der 35-jährige Sven Oetzel. Nicht als Koch, wie es ursprünglich sein Wunsch war, sondern als Chef Sommelier eines der zehn besten Restaurants in Deutschland.
Der in Frankfurt geborene Sohn zweier Bänker ging nach dem Abschluss der mittleren Reife für ein Jahr auf die Berufsfachschule für Ernährung und Hauswirtschaft. Anschließend sollte eine Lehre als Koch folgen. Doch nach einem Küchenpraktikum entschied sich der damals 18-jährige dagegen und begann stattdessen eine Ausbildung zum Restaurantfachmann im Sheraton Hotel in Frankfurt. Dort entdeckte er schnell seine Leidenschaft für Weine und auch sein Talent blieb nicht lange unbemerkt, so dass er bereits während seiner Ausbildung die Möglichkeit erhielt, ein ganzes Jahr mit dem dortigen Sommelier zusammen zu arbeiten und erste Erfahrungen zu sammeln. Aus Leidenschaft wurde schnell Liebe und dann schließlich ein ganz großes Ziel: Sven Oetzel wollte Chef Sommelier werden.

Es folgten Stationen in der Traube Tonbach und im Restaurant Papillon in Frankfurt, bevor er seinen Wehrdienst in der Fernmelde-Einheit in Koblenz absolvieren musste. Vielleicht war es Schicksal, dass ihn die Zeit bei der Bundeswehr ausgerechnet in die Weinstadt Koblenz geführt hat. Dort, wo Mosel und Rhein zusammenfließen und sich ein Weinberg neben dem anderen erhebt, verbrachte Oetzel während seiner Wehrdienstzeit seine gesamte Freizeit in den Weinbergen und auf Weingütern, um sein Wissen rund um den Weinbau zu erweitern. Nach dieser Zeit war der Wunsch nach einer beruflichen Zukunft rund um das Thema Wein noch größer und so führte ihn sein Weg 2001 nach Bergisch Gladbach, wo er als Commis Sommelier im drei Sterne Restaurant Vendôme anheuerte. Dort fand er dann schließlich seinen Mentor – den Sommelier Stefan Weise. Unter dessen Leitung startete Sven Oetzel 2003 die berufsbegleitende Ausbildung zum IHK-geprüften Sommelier und übernahm 2004 seinen ersten Posten als Sommelier. Der nächste Schritt auf der Karriereleiter führte Sven Oetzel im Herbst 2005 in das Restaurant Falco nach Leipzig. Mit den Erfahrungen und dem Wissensschatz, die er in den letzten Jahren im Restaurant Vendôme sammelte, schrieb Oetzel in Leipzig seine erste eigene Weinkarte. Zwei Jahre später zog es ihn dann weiter nach Osnabrück in das Restaurant la vie. Als Chef Sommelier des damals noch mit zwei Sternen ausgezeichneten Restaurants fand er dort eine neue und spannende Herausforderung, aber vor allem auch ein neues Zuhause.

Dass dies nicht bloß eine Floskel ist, ist schnell bewiesen: Sven Oetzel ist mit einer gebürtigen Osnabrückerin liiert und Vater einer kleinen Tochter, die ebenfalls in Osnabrück geboren wurde. Im la vie schätzt er besonders die Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen und gemeinsam mit Thomas Bühner und Thayarni Kanagaratnam an der perfekten Kombination von Speisen und Wein zu arbeiten. Die beiden Gastgeber vertrauen dem sympathischen Hessen dabei voll und ganz und lassen ihm eine entsprechend freie Hand. Ein Blick auf die Weinkarte verrät dann auch, wo die Leidenschaft des 35-jährigen Chef Sommeliers liegt: Denn obwohl ihm die gesamte Weinwelt rund um den Globus begeistert, liegt Sven Oetzels Fokus ganz klar auf Europa, genauer gesagt auf Deutschland. Das liegt insbesondere daran, dass er die Entwicklung der deutschen Winzer in den letzten Jahren mit großer Freude und Neugierde beobachtet und dabei mitverfolgt hat, dass die deutschen Weine immer ausgefallener, feiner und vor allem qualitativ hochwertiger wurden.

Als selbst ernannter “Botschafter des deutschen Weines” macht es ihm besonders viel Freude, seine internationalen Gäste mit einem deutschen Wein zu überraschen und zu begeistern. Da ein Großteil der Gäste natürlich ebenfalls weit gereist und entsprechend kundig ist, sind die Erwartungen an den sympathischen Sommelier groß. Ganz klar also, dass Sven Oetzel immer auch auf der Suche nach etwas Neuem ist und daher so viel Zeit wie möglich an der Mosel, am Kaiserstuhl, im Rheingau oder in einer anderen deutschen Weinregion verbringt, um sich vor Ort über die neusten Weine zu informieren und sich mit den Winzern auszutauschen. Sven Oetzel hat als Sommelier seine Berufung gefunden. Und genau das spüren seine Gäste bei jedem Glas Wein im Restaurant la vie.

PostHeaderIcon Amerikaner schätzen Österreich als Weinreiseland

Für Österreichs Skidamen und -Herren läuft es bei der WM nicht unbedingt so wie erwartet, dafür dürfen sich speziell die Niederösterreicher in anderen, typisch österreichischen Disziplinen, dem Weinbau und dem Genuss, über einen sensationellen Erfolg freuen: Journalisten des renommierten US-amerikanischen „wine enthusiast magazine“ wählten für 2013 die Weinregionen an der niederösterreichischen Donau auf den zweiten Platz unter den Top Ten der Weinreisedestinationen in aller Welt.

Die Weinbaugebiete von der Wachau bis Carnuntum rangieren damit vor so berühmten Zielen wie dem Dourotal in Portugal oder dem italienischen Apulien. Den ersten Rang belegt die spanische Weinregion Rioja. Die Top-Platzierung ist auch das Resultat konsequenter Maßnahmen, die Weinregionen an der niederösterreichischen Donau als Wein- und Genussdestination zu etablieren – zusätzlich zu ihrer landschaftlichen und kulturellen Einzigartigkeit, die sich zum Beispiel in der Auszeichnung der Wachau als UNESCO-Weltkulturerbelandschaft dokumentiert.

Gastronomen und Winzer der Spitzenklasse sprechen mit ihrem hochwertigen Kulinarik- und Weinangebot Genuss- und Weinreisende an. Mit den Wachau GOURMETfestivals und dem Festival-Schwerpunkt Wein wurden in den letzten Jahren zusätzliche Anreize für Weinkenner und Gourmets geschaffen. Das „wine enthusiast magazine“ wurde 1988 gegründet, heute ist die Publikation das größte, ausschließlich dem Thema Wein und Spirituosen gewidmete Fachmagazin.

PostHeaderIcon VineVibes in München

Wenn sich in München urbane Genießer an einem Abend zwischen Trend und Tradition treffen, um guten Sound und Spitzenweine zu erleben, kann es dafür nur einen Namen geben: WineVibes.

WineVibes – das ist, wenn dieGrande Dame der Getränke in den besten Club der Stadt geht und dort Münder und Gaumen küsst. WineVibes – das ist,wenn die Initiatoren und Weinliebhaber Julia Klüber und Paul Truszkowski sich auf die mittlerweile fünfte Veranstaltung in München, die ganz im Zeichen des Frühlings steht, freuen. Und das ist auch, wenn ausgewählte Weine der erste Flirt desJahres sind, der am 01. März 2013 ab 19.00 Uhr im Münchner ars24studio in den Kistlerhöfen stattfindet.

Unter dem Slogan “Guter Wein macht Party” verknüpfen die Macher von VineVibes an diesem Abend das klassische Weintasting mit Dance und Clubbing und begeistern junge Großstädter für ausgewählte handwerklich gefertigte Weine von jungen angesagten Winzern aus der ganzen Welt. Charismatische Winzer einer neuen Generation, deren Weine von ihrer eigenen Persönlichkeit geprägt sind. Hinter jedem Wein mit Charakter steht ein Winzer mit Persönlichkeit.

WineVibes lässt die Grenzen zwischen einem relaxtem Tasting und einer ausgelassenen Clubnacht verschwimmen. Guter Wein macht wieder Party am 01. März in München. Aber nicht nur. Weil die Macher von VineVibes Außergewöhnliches lieben, freuen sie sich, zum ersten Mal die Editionsweine von HERR WEIN in München vorzustellen können. Das Label HERR WEIN gehört zu der “History”-Ausstellung des Berliner Künstlers Dominik Wein. Ein Teil dieser Ausstellung wird an diesem Abend exklusiv präsentiert – sogar ein geglaubt verschwundenes Bild von seinem Ur-Großvater Alessandro Vino wird gezeigt.

PostHeaderIcon Deutsche Spätburgunder können international mithalten

Einen großen Erfolg konnten deutsche Erzeuger Mitte Januar auf einer verdeckten Vergleichsprobe von je 20 internationalen und deutschen Spätburgunder Weinen in Hongkong für sich verbuchen: acht der besten zehn Weine kamen aus deutschen Weinregionen. Sie behaupteten sich gegen eine Weinauswahl der „Hong Kong Wine Judges Association“ und belegten die ersten fünf Plätze sowie die Ränge sieben, acht und zehn.

Zu den Juroren der vom Deutschen Weininstitut (DWI) initiierten Pinot Noir Challenge zählten ausschließlich renommierte Weinexperten und -kritiker aus dem asiatischen Raum. Sie kürten den 2006er Centgrafenberg Spätburgunder R vom Weingut Rudolf Fürst aus Franken zum besten Wein der Auswahlprobe. Die Plätze zwei und drei gingen nach Baden an die Weingüter Villa Heynburg und Dr. Heger.

Die Weinexperten zeigten sich positiv überrascht von den Qualitäten und der Stilistik der deutschen Spätburgunder. Der renommierte Weinautor und Weindozent Katsuyuki Tanaka, der aus Japan zu der Verkostung angereist war, betonte nach der Verkostung: „Dieses Ergebnis zeigt, dass deutsche Spätburgunder ein großes Potenzial auf dem asiatischen Markt haben.“
Zu den Juroren zählten darüber hinaus beispielsweise die Master of Wine Jeannie Cho Lee aus Honkong, Nelson Chow, Vorsitzender der Sommelier-Vereinigung in Hongkong, Sammy Leung, Vorsitzender der Hong Kong Wine Judges Association, Tan Ying Hsien Weinjournalist und –dozent aus Singapur oder die renommierte chinesische Weinjournalistin Huang Shan aus Peking.

Quelle: PM Deutsches Weininstitut, Jan. 2013

PostHeaderIcon Der Dreissigacker WUNDERWERK – ein Wunderwerk!

Mit seinen neuen WUNDERWERK-Weinen, dem 2011 Riesling trocken und dem 2009 Spätburgunder trocken, knüpft das in Bechtheim ansässige Weingut Dreissigacker an die Geschichte des Qualitätsweinbaus an.

Die Trauben der WUNDERWERK-Weine stammen ausschließlich von jungen Reben, die auf über 230 Jahre alten Böden des Bechtheimer Terroirs gepflanzt wurden. Das Bechtheimer Terroir bezeichnet die ältesten bekannten Weinbergslagen Rheinhessens, die schon früh ausschließlich mit Wein bepflanzt werden durften. 1780 wurde dafür extra eine fürstliche Verordnung erlassen, die es unter Strafandrohung verbot, außerhalb der dafür vorgesehenen, prädestinierten Lagen Wein anzupflanzen. Ein bahnbrechender Schritt auf dem Weg zum Qualitätsweinbau, den das Weingut Dreissigacker auch mit den WUNDERWERK-Weinen konsequent fortsetzt.

2011 WUNDERWERK Riesling trocken

Die Trauben für den 2011 WUNDERWERK Riesling stammen aus den Bechtheimer Spitzenlagen Rosengarten, Geyersberg und Stein. Sie werden während des Wachstums halbiert, um die volle Kraft des Rebstocks auf weniger Trauben zu konzentrieren und diesen so zu einer intensiven, spannenden Aromatik zu verhelfen. Nach langer Reifezeit am Stock werden sie in mehreren Schritten selektioniert geerntet, um die verschiedenen Reifegerade später zu großer Finesse vereinen zu können. Im Weingut werden die Beeren zunächst leicht angedrückt, bevor sie dann für einige Zeit im eigenen Traubensaft stehen bleiben. Anschließend werden sie extrem langsam und über mehrere Stunden abgepresst. In den darauf folgenden Wochen gärt der Most dann zu 30 Prozent in großen Holzfässern und zu 70 Prozent in Edelstahltanks mit Hilfe natürlicher Hefe zu einem neuen Wein – dem WUNDERWERK Riesling. Wie bei allen Weinen des Weinguts Dreissigacker sedimentiert der Saft ohne jegliche Schönung oder Verfälschung, um die pure Aromatik zu gewinnen, welche die Böden und Rebstöcke bringen. Nach Abschluss der Gärung lagern die Weine noch einige Monate auf der Vollhefe, bis sie im Herbst/Winter dann gefüllt werden und jetzt – endlich – verfügbar sind.

2009 WUNDERWERK Spätburgunder trocken

Auch die Spätburgunder-Trauben aus den Bechtheimer Traditionslagen Geyersberg und Rosengarten werden halbiert, nach langer Reifezeit ausgewählt und geerntet. Die Beeren werden vom Stil getrennt und vergären durch klassische Maischegärung über mehrere Wochen zu Wein. Nach Beendigung der Gärung wird die Maische schonend abgepresst und die jungen Weine sowohl in neue, als auch gebrauchte Barrique-Fässer gefüllt, in denen sie über mindestens zwei Jahre heranreifen. Der 2009er WUNDERWERK Spätburgunder ist daher in diesen Tagen zum ersten Mal erhältlich. Das Ergebnis dieses langen Schaffens ist innovativ, elegant, einzigartig, fein, bedeutsam. Ein Wunderwerk.

Das Weingut Dreissigacker zählt zu einem der renommiertesten Betriebe in Rheinhessen. Unter den Kunden des Bechtheimer Familienbetriebes befinden sich daher Sterneköche wie Tim Raue, Alfons Schuhbeck, Frank Buchholz und Gordon Ramsey, aber auch Betriebe wie die Lorenz Adlon Weinhandlung in Berlin, das Burj al Arab in Dubai, das Louis C. Jakob in Hamburg, die Sansibar auf Sylt oder das Hotel Überfahrt am Tegernsee.

Seit 2007 ist das Weingut Öko-zertifiziert, denn Jochen Dreissigacker arbeitet besonders schonend und naturnah. Nachhaltigkeit und der Schutz der Natur stehen im Vordergrund seiner Arbeit. Dank dieser durchdachten Philosophie entstehen natürliche und unverfälschte Weine von hoher Qualität, welche die Typizität des einzigartigen Bechtheimer Kleinklimas widerspiegeln und mit viel Geduld und Sorgfalt produziert werden. Mehr als 60 Prozent der produzierten Weine sind Rieslinge, fast 95 Prozent sind trockene Weine, nur fünf Prozent sind fruchtig und edelsüß. Auffällig ist der Stil der Weine, denn insbesondere die Rieslinge von Jochen Dreissigacker sind besonders kraftvoll, cremig und konzentriert.

PostHeaderIcon Blindverkostung renommierter Cabernet Sauvignons aus der ganzen Welt

Mehr als 30 angesehene Weinkritiker aus der ganzen Welt wurden an drei verschiedenen Orten weltweit gebeten, in einer Blindverkostung 30 der renommiertesten Cabernet Sauvignon Cuvées der Welt zu bewerten. Mit dem Titel „Master Blend Classification“ zog das australische Weinhaus Wolf Blass eine Parallele zur Klassifikation in Bordeaux und stellte den Verkostern indirekt die Frage, ob das Cru-Ranking der Blindverkostung standhält und wo die Cabernet-Cuvees aus anderen Weltregionen im Verhältnis zu den Bordeaux-Kategorien stehen.

Nach mehr als 1.200 verkosteten Gläsern reihte die Jury Château Lynch-Bages 2008 (Bordeaux, 5. Gewächs) an die Spitze – mit der Höchstpunktezahl von 92/100.

Zweiter Platz mit einer Gesamtpunktezahl von 91/100: – Château Ducru-Beaucaillou 2008 (Bordeaux – 2. Gewächs) – Château Lafite-Rothschid 2008 (Bordeaux – 1. Gewächs) – Château Leoville-Las Cases 2008 (Bordeaux – 2. Gewächs) – Château Montrose 2008 (Bordeaux – 2. Gewächs) – Vasse Felix Heytesbury 2008 (Margaret River, Australien) – Wolf Blass Black Label Cabernet Shiraz Malbec 2008 (South Australia)

Die „Master Blend Classification“ inspirierte sich an der legendären Bordeaux-Klassifizierung aus dem Jahre 1855. Zur Jurierung auf drei Kontinenten wurden die Weinkritiker gebeten, ausgesuchte Weine aus Frankreich, den USA, Chile, Südafrika, Italien und Australien zu bewerten. Sämtliche fünf Premiers Crus aus dem Bordelais waren im Tasting vertreten. Alle Weine wurden blind serviert, den Juroren wurde nur mitgeteilt, dass es sich um Cabernet Sauvignon Cuvées handelt und welcher Jahrgang sich im Glas befindet.

„Die Idee zu dieser Blindprobe entstand aus der Tatsache, dass Cabernet Sauvignon-Blends mittlerweile auf der ganze Welt produziert werden, und vor allem die Weine aus Übersee genießen große Popularität.“, erklärt „Master Blend Classification“ Event Direktor George Samios. „Freilich denkt man in erster Linie an die berühmten Bordeaux des linken Ufers, wenn man über Cabernet Sauvignon Cuvées spricht“, fügt Samios weiter hinzu. „The Master Blend Classification“ ist nicht als Wettbewerb zu sehen, viel mehr möchten wir damit illustrieren, welch außergewöhnlichen Weinstil diese Weine verkörpern! Es war auch eine wunderbare Gelegenheit, um den hohen Anspruch so vieler Weingüter zu erkennen“, gibt sich Samios überzeugt.

Die Verkostungen wurden in Melbourne, Toronto und London abgehalten. Die Juroren kamen aus Europa, UK, Australien, Asien und Kanada. Jedes der Tastings bestand aus 25-30 Weinen, mit einer Kerngruppe von 18 Weinen, die bei allen drei Verkostungen dabei waren. Für das kommende Jahr sind wieder Tastings in Australien, USA, Europa und Asien geplant. Die Teilnehmer werden erneut Cuvées auf der Basis von Cabernet Sauvignon klassifizieren, dann aber vom außergewöhnlichen Jahrgang 2009.