Im Jahr 2011 ruhten die fleißigen Hände auf Gut Hermannsberg keine Minute: Der vielversprechende Jahrgang und die hohen Ansprüche, die sich das Gut mit seinem eingeschlagenen Qualitätskurs selbst gesetzt hat, forderten vollen Einsatz. Die Mühe hat sich gelohnt. Dank der peniblen Arbeit von Betriebsleiter und Kellermeister Karsten Peter erblickte ein hervorragender Jahrgang 2011 das Licht der Welt: Rieslinge, wie sie brillanter, mineralischer, feiner und frischer nicht sein können, sind nun gefüllt.

Das Jahr 2011 brachte hochreifes Lesegut und bildete so eine gute Ausgangsbasis für den dritten Jahrgang von Gut Hermannsberg. Akribische Weinbergsarbeit führte die Trauben in den jeweiligen Parzellen mehr und mehr an ihr natürliches Gleichgewicht heran. Ein Eingreifen im Keller war daher kaum notwendig. „Der Jahrgang 2011 bringt uns unserem Ziel, zu den besten Riesling-Produzenten Deutschlands zu gehören, einen großen Schritt näher. Die Weine zeigen die konsequente Entwicklung unseres Weinguts. Die Charakteristik der Lagen spiegelt sich mehr denn je in unseren Rieslingen wider. Die Weine haben noch mehr Substanz, Struktur und zeigen klares Profil“ sagt Karsten Peter über den neuen Jahrgang.

Ab Mitte Mai ergänzt ein neuer Riesling, kristallklar und voll vibrierender Mineralität, das beeindruckende Portfolio von Gut Hermannsberg. Gut Hermannsberg Cristall bildet eine eigene Kategorie und ist zwischen den Guts- und den Ortsweinen angesiedelt.
„Das neue Herz des Rieslings von Gut Hermannsberg – puristisch, klar und aufs Wesentliche konzentriert“, erläutert Karsten Peter die Stellung des neuen Weines im Weingut. Die Trauben für Gut Hermannsberg Cristall stammen von den jüngeren Parzellen der Top-Lagen Kupfergrube, Hermannsberg und Traiser Bastei, deren Früchte auch die Großen Gewächse von Gut Hermannsberg veredeln. Die kargen Böden, die einen hohen Steinanteil besitzen, verleihen dem Wein seine unverwechselbare Mineralität.

Dass auch ein traditionsreiches Familienhotel zu Höchstleistungen fähig ist, das beweist das Wellnesshotel Engel in Welschnofen/ Südtirol ziemlich eindrucksvoll. Gerade 18 Jahre alt war Johannes Kohler, der Sohn der Gastgeberfamilie, als er am 27. April 2012 mit dem Diplom der „Associazione Italiana Sommelier“ ausgezeichnet wurde. Somit ist er nun der jüngste Sommelier Italiens. Nur fünf Monate nachdem das Hotelrestaurant Johannesstube mit dem ersten Michelinstern ausgezeichnet wurde, ist das ein weiterer hochkarätiger Qualitätsbeweis für das Vier-Sterne-Superior Haus.
 
Die Tatsache, dass die Zeremonie zur Verleihung der Sommelier-Nadel an seinem 18. Geburtstag stattfand, macht Johannes Kohler nun zum offiziell jüngsten Sommelier Italiens. Gerade volljährig und bereits in der Elite der Weinkenner, noch dazu im Weinland Italien! Ein Erfolg, der nicht von ungefähr kommt. Das Interesse an der Gastronomie wurde dem Sohn von Carmen und Luis Kohler sozusagen in die Wiege gelegt. Das Wellnesshotel Engel ist ein klassischer Familienbetrieb, der in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag feiert. So viel Tradition ging auch an Johannes Kohler nicht spurlos vorüber. Dazu passt auch, dass im alten Gewölbekeller des Hotels exzellente Weine natürlich aus Südtirol, aber auch aus Italien, Frankreich und vielen anderen Top-Anbaugebieten lagern.

Neben dem Besuch der Landeshotelfachschule „Kaiserhof“ in Meran, wo er im nächsten Jahr die „Matura“ zum Hotelkaufmann machen wird, hat sich Johannes bald weitere Herausforderungen gesucht. Im Frühjahr 2011 gewann er bei der Landesmeisterschaft der Berufe die Goldmedaille und den Landesmeistertitel als beste Servicefachkraft. Und parallel entwickelte er immer mehr Interesse für Wein, besuchte mit nur 16 Jahren die Abendschule für die I. und die II. Grundstufe zum Sommelier in Bozen. Im Herbst 2011 entschloss er sich dann, die III. Stufe zum Sommelier anzugehen. Das Ergebnis war dann das Diplom pünktlich zum 18. Geburtstag. Für Johannes ist das erst der Anfang einer Karriere, die von der Leidenschaft für Wein geprägt ist. Im Sommer wird er für sieben Wochen an einer der Topadressen in Deutschland als Commis de Sommelier arbeiten. Und zwar bei Thomas Sommer im Schloss Lerbach, der bei der Sommelier Trophy 2011 zum besten Sommelier Deutschlands gekürt wurde. Im Schloss Lerbach, das mit zwei Michelin Sternen und 19 Gault Millau Punkten ausgezeichnet wurde, wird Johannes seine Weinkenntnisse weiter vertiefen können.


Der Ausflug in die deutsche Spitzengastronomie wird natürlich auch dem familieneigenen Hotel zugute kommen. Die Liebe zur Südtiroler Küche und auch zum Wein teilt er mit seiner Familie. Mit dem Erfolg des Sohnes unterstreicht das traditionsreiche Hotel seine Spitzenstellung und sein hohes gastronomisches Niveau. In der malerischen Bergwelt zu Füßen der spektakulären Gipfel von Rosengarten und Latemar findet der Gast eine einzigartige Kombination aus Stil und Atmosphäre eines Tophotels mit einem erstklassigen Wellness- und Spa-Angebot inklusive umfangreicher und hochwertiger Beratung und Behandlungen für Prävention, Rehabilitation und Entspannung. Die ideale Ergänzung für einen perfekten Urlaub ist die ausgezeichnete Hotelküche unter der Leitung des Sternekochs Markus Baumgartner. Der gebürtige Südtiroler, der aus einer Bauernfamilie im Eisacktal stammt, versteht es, saisonal frische einheimische Qualitätsprodukte in die exzellente Sterneküche optimal zu integrieren. Und dass dazu die perfekten Weine auf den Tisch kommen, dafür hat das Hotel nun eine weitere überzeugende Referenz.

Sud de France Développement, die Gesellschaft für internationale Wirtschaftsförderung Languedoc-Roussillon, hat gemeinsam mit der French Wine Society (FWS) ein ambitioniertes Schulungsprogramm ins Leben gerufen: Die Sud de France Master Class. Das zweitägige Intensivseminar rund um Weine aus dem Languedoc-Roussillon findet Anfang Juni zum ersten Mal auch in Deutschland statt. Fachleute, die beruflich mit dem Thema Wein zu tun haben, aber auch ambitionierte Weinliebhaber erfahren alles Wissenswerte zu dem weltweit größten zusammenhängenden Weinbaugebiet.

Als Seminarleiter konnte Matthew Stubbs gewonnen werden. „Die Region mit ihrer enormen Weinvielfalt ist mir eine zweite Heimat geworden“, begeistert sich der Master of Wine, der seit vielen Jahren in Südfrankreich lebt. Matthew Stubbs, der selber eine Weinschule leitet, liegt das Unterrichten im Blut. Während der zwei Seminartage führt er die Teilnehmer unter anderem in die Geschichte und die Geologie des Languedoc-Roussillons ein und liefert detaillierte Informationen zum Weinbau, den Rebsorten und dem Klima. Des Weiteren lernen die Teilnehmer die Besonderheiten der Weinproduktion heute und damals kennen und besprechen mit dem Seminarleiter die einzelnen AOCs und Vins de Pays. Auch das Verkosten kommt nicht zu kurz. Ca. 40 Weine warten auf ein fachmännisches Urteil. Am Ende der Schulung sollen alle die wichtigsten Unterschiede der Appellationen und Weinstile erschmecken können. Dann steht auch eine theoretische Prüfung an mit 50 Multiple-Choice-Fragen, fünf offenen Fragen und einer Übung mit Landkarte.

Mit bestandener Abschlussprüfung wird ein Zertifikat der French Wine Society und der Region Languedoc-Roussillon erworben, das zum Sud de France-Experten auszeichnet. Auf diese Weise soll das Wissen über das vielschichtige Weinbaugebiet via Lizenznehmer im Schneeballverfahren verbreitet werden. Denn mit dem Zertifikat der FWS können alle, die selber unterrichten, das Lehrmaterial zu einem Sonderpreis erwerben und die Sud de France Master Class anbieten. Die Seminarunterlagen selbst erhalten die Teilnehmer drei Wochen vor Beginn der Schulung zugesandt, so dass sie sich auf die Prüfung vorbereiten können. Ein besonderer Anreiz: Der beste Absolvent der Prüfung wird zu einem dreitägigen Intensiv-Workshop in die Region inklusive Kost und Logis eingeladen. Alternativ für diejenigen, die mit der Prüfung noch warten möchten, wird ein kostenpflichtiger Online-Test angeboten, der im Laufe eines Jahres nach der Schulung durchgeführt werden kann.

Damit es beim Öffnen von gelagerten Weinflaschen keine Überraschungen hinsichtlich Aroma- und Farbveränderung gibt, ist es wichtig, diese richtig zu lagern.

Am Besten eignen sich dafür nach wie vor Kellerräume, in denen es keinen Sonneneinfall gibt und in denen eine beständige Temperatur herrscht – je nach Wein, um die 14° Celsius. Je nachdem, wie der Wein verkorkt ist, ist auch die Luftfeuchtigkeit von großer Bedeutung. Bei den gängig benutzten echten Korken, sollte diese um die 60 Prozent liegen. Erreicht wird dies, indem man in seinen Kellerräumen einen Luftbefeuchter einsetzt. Doch nicht jeder hat die Möglichkeit, seine Sammlung edler Tropfen im eigenen Keller fachgerecht zu lagern. Eine adäquate Alternative sind Weinkühlschränke, die es mittlerweile in vielen verschiedenen Größen gibt und vom Kenner ebenso wie vom Hobby-Weinfreund genutzt werden können. Denn hier ist nicht nur eine fachgerechte, die Weinqualität erhaltende Lagerung gesichert, sondern die Weinschränke kühlen im Sommer den Weißwein zudem für jede Grillparty oder Gartenfeier mit Freunden und Bekannten – auf das lästige bestellen von riesigen Beuteln mit Eisstücken kann also verzichtet werden.

Die richtige Temperatur ist automatisch garantiert. So können Cabernet, aber auch Merlot oder Moët problemlos gelagert werden. Denn in den meisten Fällen finden sich bei den Geräten verschiedene Temperatureinstellungen für die einzelnen Fächer, die man außerdem immer wieder von außen durch eine Digitalanzeige überprüfen kann. Auch die Luftfeuchtigkeit wird in den Kühlschränken konstant gehalten, und zusätzlich sind die Glastüren in der Regel mit einer UV-Folie versehen, so dass schädliche Sonneneinstrahlung auch länger gelagerten Weinflaschen nichts anhaben kann. Beim Kauf sollte man sich aber in jedem Fall nach dem Stromverbrauch erkundigen, denn der kann sich von Modell zu Modell erheblich unterscheiden. Wer sich für einen Weinschrankkauf entscheidet, kann Angebote hier vergleichen und sich sicher sein, auch ohne einen Keller den Wein hervorragend untergebracht zu wissen, damit das Glas des Lieblingsweines an einem warmen Sommertag oder kühlen Winterabend jeweils zu einem absoluten Genuss wird.

Sie machen eine weite Reise nach Europa und werden von Kennern in aller Welt geschätzt wegen ihres intensiven Geschmacks und der hohen Qualität. Sie kommen aus den bekannten Weingütern El Porvenir, Domiciano oder Caligore und reifen in inmitten wunderbarer Landschaft, zwischen herrlichen Bergen und wunderschönen Tälern, bei idealem, luftfeuchtigkeitsarmen Klima unter den besten Bedingungen.

Mittlerweile belegen die Argentinier im internationalen Vergleich Platz Fünf im Weinanbau, und aus den Weinkellern der Restaurants und Spitzenköche aller Herren Länder sind sie nicht mehr wegzudenken. Wer sich einmal bei einem guten Steak zu einem noch besseren Glas hat überreden lassen, der bestätigt in der Regel gern: Rotwein aus Argentinien schmeckt wunderbar. Der Caligiore Cabernet Savignon zum Beispiel ist bekannt für seine tiefrubinrote Farbe und seinen fruchtigen, leichten und milden Geschmack. Man erhält ihn ebenfalls als Biowein – dieser allerdings ist nur in limitierter Version erhältlich. Er ist ebenso bekannt und ausgezeichnet für seine extrem hohe Qualität und sein überdurchschnittliches Bouquet. Noch populärer ist der Malbec, ein Bordeaux, welcher aufgrund der klimatischen Bedingungen gerade in Argentinien ideale Reifebedingungen für seine Traube findet. Die Einheimischen sind allesamt stolz auf ihre Weine und ziehen diese den ausländischen Sorten vor, auch wenn sie grundsätzlich offen für Neues sind.

Wer einen vollmundigen Weißwein vorzieht, der sollte dem Dolium Savignon Blanc eine Chance geben. Er ist besonders fruchtig und tropisch im Geschmack und hat eine auffallend gelbliche Farbe aufzuweisen. Er wird sehr gern zu aus Meeresfrüchten zubereiteten Speisen serviert. Die Herstellung argentinischer Weine erfolgt in der Regel auf ökologische Art und Weise, auf den Einsatz gesundheitsschädigender Pestizide wird in der Regel verzichtet, und oft wird die Aufzucht und Lese mechanisch verrichtet. Ein guter Tropfen aus dieser Region ist in jedem Fall eine Empfehlung für jedermann und auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich. Das Überprüfen der Angebote auf einem Weinpreisvergleich lohnt, denn so kann man günstigen und guten Wein zu gleicher Zeit erstehen. Also: einfach einmal einen Tinto oder Blanco ausprobieren – den beliebten Rot- und Weißwein aus Argentinien.

Beronia Rioja – ein Wein für alle Liebhaber in Sachen Barrique. Tempranillo, Mazuelo und Graciano machen diesen Wein zum besten was Spanien in der Preisklasse bis 15 Euro zu bieten hat.

Ja, ich kann es schon beim Intro nicht verschweigen: ich liebe diesen Wein. Und deshalb schreibe ich auch nicht zum ersten Mal über den Beronia. Aber als ich gestern einmal wieder eine Flasche aufgemacht hatte, fühlte ich mich auch sogleich veranlasst, mal wieder ein Loblied auf diesen, einen meiner spanischen Lieblingsweine, anzustimmen.

Das Weinbaugebiet Rioja Alta ist sowohl vom atlantischen als auch vom Mittelmeer-Klima geprägt. Im Norden schützen die Sierra de Cantabria und im Süden die Sierra Demanda. 75 Hektar beträgt die eigene Rebfläche, 20 Hektar davon befinden sich in unmittelbarer Umgebung vom Weingut. Weitere, unter Vertrag stehende Rebflächen kooperierender Winzer sind nicht weit entfernt. Dadurch ist ein einheitliches Terroir gewährleistet und vor allem kurze Transportwege sowie schnelle Verarbeitung nach der Weinlese. Schon in den Weinbergen wird entschieden, welcher Cuvee die Trauben zugeteilt werden.

Die Reserva wird vom Kellermeister Matias Calleja verantwortet. Er benutzt für seine Reserva des Jahrgangs 2007 die für die Rioja typischen Sorten Tempranillo, Mazuelo und Graciano. Hauptsächlich Tempranillo, dazu 5% Graciano und 5% Mazuelo. Der Wein bleibt 18 Monate in Fässern mit Dauben aus amerikanischer Eiche ubnd Fassböden aus französischer Eiche. Anschließend wird der Wein in Flaschen umgefüllt. Was Barrique anbelangt ist Beronia ein echter Spezialist. Das schmeckt man auch. Wer nicht auf Holz steht im Wein, der wird sich mit dem Beronia nicht anfreunden. Für Freunde des gepflegten Barriques und kräftiger, körperreicher Weine, die ordentlich Sonne gesehen haben, wird der Beronia Rioja ein besonderes Erlebnis sein. Und das ist er auch für mich. Ein Hoch auf den Beronia Rioja 2007!

Es war ein deutsches Weinjahr mit Höhen und Tiefen. Aber mit Happy End. Dank des sonnigen Wetters pünktlich zur Weinlese konnten viele Weinproduzenten einen Jahrgang in den Keller bringen, der Hoffnung macht und Erwartungen weckt.

Nun ist das Jahr 2012 schon ein paar Tage alt, trotzdem wollen wir nochmal in Richtung Weinjahr 2011 zurück blicken. Der 2011er hat die Chance auf einen großen Jahrgang in Deutschland. Die Weinernte dürfte zwar vielerorts relativ klein ausfallen. Schuld daran ist ein später Frost im Mai. Dann kam die Wende: Perfektes Weinlesewetter im September. Die Winzer konnten außergewöhnlich früh in die Weinlese starten und freuten sich über gesunde, saftige und reife Trauben. Allerdings kann es sein, dass auf die Freunde des Weines, je nach bevorzugtem Anbaugebiet, aufgrund der geringeren aber qualitativ hochwertigen Erträge, höhere Preise zukommen.

„Der 2011er hat die Chance, zu einem großen Jahrgang zu werden“ sagt der Präsident des Verbandes der Deutschen Prädikatsweingüter, Steffen Christmann: Mit dem idealen Lesewetter sei eine Reife erreicht, „die man so dem Jahrgang nicht mehr zugetraut hatte“. Ob es ein Jahrhundertjahrgang in der Tradition der „11er“ wird, entscheidet sich im Keller. So gilt der 1811er-Jahrgang als legendär und wurde sogar von Goethe gepriesen.

Deutschland gehört nach Erntemenge immerhin zu den zehn größten Märkten weltweit. Und ca. ein Fünftel der Deutschen interessiert sich für Wein bzw. trinkt regelmäßig Wein. Vielleicht sind an dieser Stelle noch einige Statistik-Fakten zum Thema Wein interessant.

54% des Umsatzes im Weinhandel in Deutschland erzielten 2010 Discounter und Lebensmittelhandel – Tendenz steigend. 52% des Weinumsatzes, aber nur 46% der Weinmenge, entfielen 2010 auf deutsche Anbieter.
20,1 Liter Wein trinkt der Durchschnittsdeutsche pro Jahr unter Miteinbeziehung von Wermut- und Kräuterwein. Als weitere alkoholische Getränke werden 3,9 Liter Schaumwein, 5,4 Liter Spirituosen und etwa 110 Liter Bier konsumiert.
4,4% der Internetnutzer haben schon Wein im Internet gekauft. Bei Bier waren es 2,2%, bei alkoholfreien Getränken 2,5%. Nur wenige Onliner kaufen also offensichtlich ihren Wein im Netz ein.

So – und jetzt wird es ganz hart für Weinkenner: Gefragt nach den zuletzt getrunkenen Weinmarken, nennen je fünf bis sechs Prozent der zumindest seltenen Weinkonsumenten Freixenet sowie Amselkeller und Amselfelder.

Die Statistiken könnte man noch untermauern durch die Zahlungsbereitschaft der Weintrinker. 70% sämtlicher Weintrinker sind laut W&V bereit max. 3 bis 5 Euro auszugeben. 11% sind bereit zwischen 6 und 8 Euro auszugeben. Nur 4% der Weintrinker sind bereit 8 Euro oder mehr in eine Flasche Wein zu investieren. 13% zahlen weniger als 3 Euro und 3% der Befragten haben keine Angabe gemacht.
Interessant, interessant finden wir. Manchmal ist die persönliche Wahrnehmung doch ganz weit weg von der repräsentativen Wahrheit. Die Statistiken zeigen, dass der Großteil des Weinumsatzes doch noch in den Supermärkten stattfindet.

In der Weinwirtschaft-Liste 2011 der 100 erfolgreichsten Weine auf dem deutschen Markt wurde der Brolio Chianti Classico DOCG des Jahrgangs 2009 nicht nur als bester italienischer Rotwein ausgezeichnet, sondern erlangte in der Kategorie Rotwein gesamt sogar den 2. Platz! Der Barone erscheint nun höchstpersönlich auf der ProWein in diesem Jahr.

Wir hatten bereits im Juni des vergangenen Jahres über das Weingut Ricasoli berichtet, nachdem wir auf einer Toskanareise direkt vor Ort uns einen Eindruck von den Ricasolis machen konnten. Und waren begeistert.

Die toskanische Weindynastie Ricasoli ist seit 1141 eng mit dem Weinbau und dem Familienweingut Castello di Brolio in Chianti verbunden. Bettino Ricasoli, Vorfahre von Francesco Ricasoli dem heutigen Leiter des Weingutes, gilt gar als „Erfinder“ des Chianti Classico im 19. Jahrhundert. Seit 17 Jahren versuchen Francesco Ricasoli und sein Team dem Geheimnis des „Terroirs“ auf Basis von Daten über Bodenbeschaffenheit, Exposition, Wasserströme und Wachstumsprozesse auf den Grund zu gehen. Ebenso werden Klonselektionen von alten Rebbeständen vorgenommen und untersucht. Das Resultat sind Weine von enormer Dichte und Finesse, jeder Einzelne überrascht mit einer eigenständigen Persönlichkeit.
Barone Francesco Ricasoli wird persönlich auf der Messe anwesend sein, und einige seiner bestbewerteten sowie aktuellen Weine wie Brolio, Rocca Guicciarda, Albia oder Torricella vorzustellen. Der Besuch des Messestandes ist für Italienfans ein absolutes Muss!

Dem charismatischen Cristiano van Zeller, Winzer im Douro und bekannt für seinen Charme, sein rhetorisches Geschick, seine Lust am Feiern und seine Freude am Genießen, bereitete Robert Parker, der amerikanische Wine Advocate, eine riesengroße Freude: Der Rotwein Quinta do Vale D. Maria 2009 wurde mit sagenhaften 96 Punkten bewertet. Damit zählt dieser Douro DOC Wein zu den höchstbewerteten portugiesischen Weinen

Der Quinta do Vale D. Maria 2009 ist aus traditionellen portugiesischen Rebsorten wie Touriga Nacional, Tinta Amarela, Rufete, Tinta Barroca, Tinta Roriz, Touriga Francesa und Sousão gemacht, die als Gemischter Satz in besonders alten Rebanlagen gemeinsam wachsen. Wie nahezu alle Weine von Cristiano van Zeller wurde der Vale D. Maria in traditionellen Lagares fußgestampft, bevor er in Barriquefässern heranreifte. Dieser Wein besticht durch eine tiefschwarze Farbe und verströmt wunderbare Aromen von Himbeeren und roten Kirschen mit feinen Schokoladentönen und Pflaumen.

Laut Robert Parkers Portugal-Verkoster Mark Squires verfügt Vale D. Maria 2009 nicht nur über eine außergewöhnliche Struktur und Balance, sondern auch über ein enormes Reifepotential. Und: „Der Wein ist in diesem Jahr faszinierend sexy! Aber das ist nicht alles. Die Tannine sind noch ein wenig dominant, das Holz noch zu präsent, doch das wird sich integrieren. Geben Sie dem Wein fünf bis sechs Jahre Zeit und er wird nicht nur einer der besten von Vale D. Maria sein, sondern vermutlich einer der besten des Jahrgangs überhaupt.“ Auch weitere Weine von Cristiano van Zeller haben hohe Bewertungen erhalten. Mark Squires: „Es ist die beste Serie, dich ich von Van Zeller jemals probiert habe.”

Als Mitglied der Douro Boys, einer Gruppe von fünf hoch angesehenen portugiesischen Weinproduzenten aus dem Dourotal, hat Cristiano van Zeller mit dieser Bewertung dafür gesorgt, dass die portugiesische „Siegesserie“ anhält. Erst Ende November ließen die Douro Boys mit fantastischen Bewertungen aufhorchen: Gleich drei Weine schafften es unter die Top 100 des Wine Spectator. Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 setzen sich die Douro Boys unermüdlich für die Qualität und die Bekanntmachung des portugiesischen Weins auf der ganzen Welt ein. Die fünf Familien (Roquette/Quinta do Crasto, Olazabal/Quinta do Vale Meao, van Zeller/Quinta do Vale D. Maria, Niepoort/Niepoort und Ferreira/Quinta do Vallado) waren die ersten, die mit vereinter Kraft als Botschafter des portugiesischen Weins in die Welt gezogen sind. Unermüdlich reisen sie in alle fünf Kontinente, um sowohl Weinexperten als auch Konsumenten von dem großartigen Potenzial der Douro Weine zu überzeugen und sie bekannt zu machen.

Erneut vermeldet die Gesellschaft für internationale Wirtschaftsförderung Languedoc-Roussillon eine Rekordbeteiligung für die kommende ProWein: Anfang März stellen 85 Firmen der südfranzösischen Region ihre Weine vor, ein erneuter Anstieg der Ausstellerzahl im Vergleich zum Vorjahr.

Der gemeinsame Auftritt unter der Dachmarke Sud de France hat sich bewährt: Bereits im 7. Jahr präsentiert sie sich dem Messepublikum, dieses Jahr auf 660 Quadratmetern in Halle 5 und 6. „Damit stellen wir erneut den größten französischen Ausstellerverband“, freut sich Elodie Le Dréan, leitende Exportmanagerin bei Sud de France Développement. Bewährt haben sich auch die Verkostungen mit Markus Del Monego. Der Sommelier-Weltmeister und Master of Wine stellt täglich eine breite Palette südfranzösischer Weine vor. Bei den kommentierten Verkostungen, können sich Weinliebhaber einen Eindruck von der Vielfalt des größten zusammenhängenden Weinanbaugebiets der Welt machen.


Doch damit nicht genug.  Denn auch in diesem Jahr erfolgt eine Neuauflage des “Festival Sud de France”. Diese Promotionation setzt vier Wochen lang kulinarische Produkte und Weine aus dem Languedoc-Roussillon in den Fokus. Stephanie Egenolf, Hauptverantwortliche für das Projekt bei Sud de France Développement, zieht eine positive Bilanz: „Beim zweiten Festival im September und Oktober 2011 konnten wir wieder Fachhändler, Gastronomen, Inhaber von Delikatessengeschäften und Importeure dazu motivieren, Weine und Feinkostprodukte der Dachmarke Sud de France in Szene zu setzen und zahlreiche Endverbraucher-Aktionen zum Thema umzusetzen.“